Poemia

Feder

Neulich, setzte sich Gott an seinen Balkontisch und schrieb ein Gedicht,

ER malte mit Farben, die’s selbst im Regenbogen nicht gibt
mit Gedanken und Aphorismen, die ER so sehr liebt
eine Lyrik auf die sich Himmel oder Hölle nur reimt
mit lebenden Buchstaben, die den Zweifel entweiht
mit Noten der Choräle im Glaubenskonzert
den Schmerz und die Sehnsucht mit all seinem Wert
den Jubel des Glücks im Moment
den Rhythmus des Lebens den ER allein kennt
ER schrieb jeden Vers des Gedichts unseres Lebens
und keins seiner Worte war je vergebens
ER fand perfekte Klänge für das Licht dieser Augen,
für Kreativität der Natur die den Atem uns rauben
für ein offenes Haus Liebe und Freundschaftszeit
ein Gleichlaut für Hingabe, Liebe und Geborgenheit,
auf Partner und Einheit auf Stille und Streit
für jeden Moment fand ER es bereits

Gott formt jede Sekunde unserer geringen Zeit
gedachte jeder Minute, die im Universum verweilt
also schau in SEINEN Spiegel, bete für Kraft und die Gunst
um die Maske abzunehmen im Gesicht SEINER Kunst
mach die Ohren weit, hör den lieblichen Klang
des vergangenen Zeitpunkts den ER schon besang
Inmitten des Fests Deines Lebens tanzt Du den Tanz Deiner Tage
den strahlenden Augenblick füllst Du mit Deinen Farben
Denn alles ist heilig der Jubel und der Kampf
und ER sieht Dir zu und gibt der Lok Deines Lebens den korrekten Dampf

ER schieb eine Poesie dessen Kraft und Schönheit nicht in Worte gefasst werden konnte,
ER las es, lächelte, und beschloss, dass dieses Gedicht
DEINEN NAMEN trägt
Epheser 2,10

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Du kannst …

Du kannst weinen, dass ich gegangen bin
oder Du kannst lächeln, dass ich gelebt habe.
Du kannst Deine Augen schließen und bitten, dass ich wiederkomme
oder Du kannst sie öffnen und sehen was ich Dir zurückgelassen habe.

Dein Herz kann leer sein, weil Du mich nicht mehr sehen kannst
oder es kann voller Liebe sein, die ich für Dich hatte
Du kannst immer daran denken, dass ich gegangen bin,
oder Du kannst mich in Deinem Herzen tragen und Dir weiterleben lassen

Du kannst weinen und leer sein
oder Du kannst tun, was ich von Dir wollte
dass Du lächelst. Deine Augen öffnest, Liebe gibst und weiterlebst
(Verfasser unbekannt)

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DU bist

Du bist der Wind, der meine Flügel trägt,
die Hoffnung, die niemals vergeht,
Du bist das Wasser, dass ich trinke
die Weite, in der ich versinke

Du bist der Mast auf meinem Boot,
der Fels und Anker in der Not
Du bist das Blond, auf meinem Kopf
bei Dir bleib ich so gern am Tropf
(das Glück das fass ich gern an Schopf)

Der Engel der mich leicht berührt
der Weg, der mich durch‘s Leben führt
Mit Dir möchte ich ewig sein
mein Herz gehört nur Dir allein

Du bist der Trost, den jemand gespendet
das Zeichen, dass ein Freund nur sendet
die Liebe, die nur einer gibt
Vergebung, die für immer siegt
© Mari

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Don Quijote oder mein Kampf gegen die Windmühlen

Don Q Heute ist Don Quijotes Kampf gegen die Windmühle die bekannteste Episode aus dem Leben des Don Q. Sie spielt im Original nur eine untergeordnete Rolle, ist aber für die meisten modernen Bearbeitungen dieses Stoffs zentral. Einer häufigen Interpretation zufolge war das 17. Jahrhundert von diesem ausweglosen Kampf des gnädigen Herrn gegen die gnadenlose Maschine fasziniert, weil der rasante technische Fortschritt damals den Machtverlust der Aristokratie vorantrieb. Die lächerliche Auflehnung des Junkers gegen Windmühlen war dafür das ideale Symbol.

So oder so ähnlich könnten auch meine letzten Bemühungen beschrieben werden, die ich unternahm, weil ich dachte …..(das sollte ich aufhören, das mit dem Denken)

Wenn man merkt, dass man etwas nicht kann oder dass etwas nicht gut für einen ist, sollte man den Mut haben stehen zu bleiben bzw. zu stoppen was man grade tut – einen Moment zu warten (um festzustellen, ob sich etwas verändert) und dann zu kommunizieren. Das ist mein Leitspruch im Leben, jedoch ist das nicht immer leicht. Beim letzten Mal war es wohl ein gefundenes Fressen für meine Widersacher, die sich nur darauf stürzten – um Wortwindmühlen zu bauen, die ihre Wahrheiten wie Lauffeuer verbreiten. Damit habe ich nicht gerechnet, es hat mich kalt erwischt und überfordert. Tatsächlich glaubte ich, ich könnte die Mühlen aufhalten, so wie Don Quijote. Das Beste daran ist, dass ich in die völlig falsche Richtung gelaufen bin, falsche Mittel gewählt habe und steinige Wege gegangen bin, dessen Folgen ich nun tragen muss.

Bitte kein Mitleid, denn letztendlich ist es soooooooo lustig – ich seh in den Spiegel und denke – was für eine Lektion !!!! Dabei hatte ich doch den Vers aus Jesaja 48,7 “Ich bin der Herr Dein Gott, der Dich lehrt, was Dir nützt und Dir den Weg zeigt, den Du gehen sollst.“ aber nein klein Mari wusste mal wieder alles besser, nun ja, nur weil es nicht geklappt hat, habe ich nicht versagt, aber ich weiß jetzt wie es nicht geht … und ich hoffe einfach, dass ich diese Lehre für die Zukunft nutze. Wenn man betet, gibt man ab und sollte es nicht wieder an sich reißen, um es dann doch selber zu machen und es dann evtl. sogar noch als Gebetserhörung zu deklarieren – selbst vor und für sich selbst. Mein Traumjob ist garnicht mein Traumjob, ist ja schonmal eine Einsicht – leider bekam ich sie erst, nachdem ich so richtig in ein Fettnäpfchen nach dem anderen betreten habe und nicht aufhörte zu laufen, obwohl meine Füße schon klebrig nass waren.

Die Losung heute “Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will ich dich sammeln. Jesaja 54,7 Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht. Epheser 2,4-5“ beruhigt mich und stellt mich zurück an den Anfang – jetzt lasse ich IHN machen und bin gespannt was draus wird.

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Gott stehe mir bei …

Heute Morgen im Gebet, dachte ich über ein Gespräch nach, es ging darum, ob Gott auf der Seite der Person war oder nicht – diese Person bittet täglich um SEINEN Beistand. Sie lebt den Wahlspruch “mit Jesus im Boot wird der Sturm gestillt“ oder auch “mit Gott auf Deiner Seite kannst Du nicht verlieren.“ sie ist mutig, weil sie Gott auf ihrer Seite weiß – schließlich hat sie sich doch bekehrt – wie es in den Kreisen so heißt – sie ist konvertiert – liest das Wort Gottes und lässt sich inspirieren, lebt authentisch – spricht über ihren Glauben wann immer sie kann und will. Es gibt niemanden in dem Leben dieser Person der nicht weiß, dass sie “gläubig“ ist. Selbst ihr Auto beweist allen die hinter ihr her fahren, was ihre Überzeugung ist – sie freut sich sogar über die Reaktionen, die sie oft im Rückspiegel beobachten kann, wenn sie an einer roten Ampel oder im Stau steht. Denn der Aufkleber mit der großen Buchstaben GOTT SPIELT IN MEINEM LEBEN KEINE ROLLE weckt Diskussionen, der Nachsatz ER ist der REGISSEUR – wird meist erst gelesen, wenn die Leute ganz nah sind, oder der Beifahrer weist den Fahrer des Wagens daraufhin. Hochmütig und stolz fährt diese Person damit durch die Gegend und regt häufig Diskussionen an. Dabei ist die Realität anders, weil diese Person nicht realisiert, dass Gott nicht nur der Regisseur – sondeer nder Autor des Lebensdrehbuchs ist.

Heute früh betet diese Person erneut: HERR steh mir bei – denn sie lebt gerade in einem sehr heftigen Sturm, sie bangt um ihr Leben – nicht ihr körperliches, da ist alles in Ordnung, nein ihre Welt und alles worauf sie sich verlassen hat, verändert sich gerade in einer Weise, die sie beängstigt.

Nun ich frage mich wie vermessen dürfen wir sein? Dürfen wir Gott um einen Parkplatz vor dem Einkaufszentrum bitten, in dem wir unsere Kauflust frönen? Um unser Geld zu verschwenden – nicht dass wir mal shoppen gehen dürften, ich meine hier das regelmäßige Geldverschwenden und Schrankvollstopfen – wenn Klamotten im Schrank hängen, die nie getragen werden, wenn der Moment des Gefallens in dem Drang “muss ich haben“ endet und das bei jeder Gelegenheit, ohne Not einfach so “weil ich kann“. Wenn Lebensmittel gekauft werden, nur um den Kühlschrank zu füllen oder falls mal einer kommt (ohne jemanden einzuladen) und in diesem Kühlschrank eins nach dem anderen verdirbt – wenn der Kühlschrank schon übel riecht, weil alles verrottet …. Darf man dann beten “Herr steh mir bei?“

Oder sollte man sich fragen – stehe ich dem Herrn bei? Tue ich was SEIN Wille ist für mich? Bin ich in SEINEM TEAM oder mach ich mein eigenes Ding? Lese ich das Drehbuch und lege es einfach nach meinem Dünken aus? Frage ich noch was ist dran – oder schleife ich Gott einfach in meine Angelegenheiten, wie Kinder Ihre Ente an der Leine hinter sich herziehen und erwarte, dass ER es (wieder) gut macht?

Ist Gott (m)eine Lastenente?  Lastenente

 

Diese Person bin ich – ja, ich habe mich heute selbst erwischt (wieder einmal) und erkannt, dass die Gnade eine Zeit lang währt, aber dass der Punkt kommt, an dem ich mich entscheiden muss, ob ich auf SEINER Seite bin. Das will ich sein von ganzem Herzen!!!! Auch wenn es bedeutet die Menschen zu segnen, die nun den Job haben, an dem ich so hänge, auch wenn es bedeutet gedemütigt zu werden, weil ich so hochnäsig war – ich will an SEINER Seite sein – ein Moment an SEINER Seite ist mehr, als …..

Herr, ich stehe Dir bei, wenn Du mich brauchst
Vater unser Himmel
geHEILIGT werde DEIN Name
DEIN Reich komme und DEIN Wille geschehe
wie im Himmel so auf ERDEN
unser tägliches Brot gib uns heute (Geben bedeutet nicht, ich nehme mir etwas)
vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern (wie auch wir)
und führe uns nicht in Versuchung (Ich geh‘ auch nicht alleine und rufe ‚hol mich raus‘)
sondern erlöse uns von dem Bösen (Du erlöst mich, nicht ich selbst)
DENN DEIN IST DAS REICH
UND DIE KRAFT
UND DIE HERRlichkeit
IN EWIGKEIT

AMEN!!!

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Aus ABER wird ABBA

Wie oft antworten wir mit “Ja, aber“ und suchen nach einer anderen Erklärung oder Antwort, schon von Kindern hören wir ganz oft: „ja, aber der/die hat angefangen!!“  – ist es so schwer ja zu sagen und nichts mehr hinzu zu fügen?

Nun bei dem Religionen gibt es auch oft ein Aber – Du kommt in den Himmel, aber dafür musst Du dieses oder jenes tun – Du wirst als glücklicher Mensch wiedergeboren, aber Du musst …..Das erste Gebot sagt, Du sollt keine Götter neben mir haben, aber im katholischen, darf die Maria angebetet werden (ich bin großer Fan von Maria und dem was sie getan hat – aber ich will sie nicht anbeten) ….. ich möchte einen Gott ohne Wenn und Aber – einen der mich liebt – so wie (der) ICH BIN – da kommt es zu ABBA – damit meine ich nicht die schwedische Popgruppe, die den ersten Buchstaben ihre Vornahmen zusammenfügten und ABBA entstand – nein ich meine Abba (aramäisch: “Vater“) – Jesus hat seinen Vater – also Gott so genannt und wie ich hörte war es eine Liebkosung – sowas wie Väterchen oder Papilein, Paps oder was auch immer wir zu dem Vater sagen, dem wir von Herzen vertrauen.
Mein Aber soll immer ein ABBA sein, weil ER mich leibt so wie ich bin – er hat mich schließlich so gemacht und freut sich darüber, wenn ich mutig mein Leben lebe und keinen Versuch auslasse ihn zu ehren. nicht immer erfolgreich, doch Gott findet kein Aber – er leibt mich – genauso er kennt mein Herz, er hat mich so gewollt – ER steht nicht nur hinter mir, sondern auch vor neben, über und unter mir – ER ist mein Schutz und mein Schild. Deshalb liebe ich das “Vater unser“ – Gebet, das was uns Jesus gegeben hat, wenn wir nicht wissen wie wir beten sollen – wenn wir nach Worten ringen – Jesus sagte laut Matthäusevangelium: Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie lieben es, in den Synagogen und an den Ecken der Straßen stehend zu beten, damit sie von den Menschen gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin. 6 Du aber, wenn du betest, so geh in deine Kammer und, nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten. 7 Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen, dass sie um ihres vielen Redens willen werden erhört werden. 8 Seid ihnen nun nicht gleich; denn euer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe ihr ihn bittet. 9 Betet ihr nun also: Unser Vater, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name; 10 dein Reich komme; dein Wille geschehe, wie im Himmel also auch auf Erden. 11 Unser nötiges Brot gib uns heute; 12 und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben; 13 und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. – Das ist doch ein klares Gebet – kein Wenn kein Aber, voller Liebe zu unserem Gott und ER leibt uns zurück genauso. Woher ich das weiß`? Nun beim „letzten Abendmahl“ waren sie alle dabei – die, die ihnen verraten und verkauft haben, die die ihn verleugnet haben, die stolzen, die wissen wollten, wer der Größte ist – alle waren sie dabei, der beste Freund, aber auch der ärgste Feind – ein Mahl ohne “aber“!!! Oder die Stelle im Johannes, die mich immer wieder berührt im Johannes 3, ab Vers 15  auf dass jeder, der an ihn glaubt, [nicht verloren gehe, sondern] ewiges Leben habe. 16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, auf dass er die Welt richte, sondern auf das die Welt durch ihn errettet werde. 18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. So soll mein Aber zu einem ABBA werden – eine unendliche Liebe, die ohne Bedingungen gegeben wird – nur weil ER lieben will – nein sogar die Liebe ist!!! ER ist sich nicht zu schade – als Baby auf die Welt zu kommen, sich in eine Familie zu integrieren – Kindheit und Jugend zu durchleben – Mensch zu sein und dann ans Kreuz zu gehen – was kann ein Gott mehr tun?

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Authentisch oder hungrig?

Hattest Du schon mal ein Frühstücksdate mit einer Ernährungsberaterin??? 

So lange Du selbst auf die Ernährung achtest, bist Du im grünen Bereich, wenn Du aber ICH bist (mindestens 20 kg zuviel) dann musst Du Dich entscheiden „authentisch oder hungrig“ in den Tag. (Hört ihr sie? Sie sagt grad „Frau muss nicht hungrig in den Tag starten, wenn Frau richtig frühstückt“) also authentisch oder hungrig, wer mich kennt weiß !!!!authentisch!!!! Also SPRING ich unter die Dusche, leg ein wenig Farbe auf (beachte alle Schminktipps für ein schlankes Gesicht) und ziehe mein schwarzes Kleid an (schwarz macht jeden schlank, der/die dran glaubt)
und wieder aus ….
Jeans und die Flatterbluse tun“s auch …
Wir nehmen beide an einer Freizeit als Mitarbeiter teil – sie referiert über Ernährung – ich bin im Ordnerteam – normalerweise wären wir uns nicht begegnet über 3000 Teilnehmer und ich bin in einem ganz anderen Haus zugeteilt und habe Dienst wenn sie referiert – ich hatte mir gewünscht sie zu treffen, aber ich rechnete auch damit sie nicht zu sehen. Bis ich eines Mittags auf dem Weg von einer Veranstaltung zum Konferenzgebäude war, da kam ein Auto von rechts angefahren – nette Frau – sie lässt ihr Fenster runter und sagt: oh einer vom TEAM gut, dass Sie hier sind (ich denke Hey, ich habe Pause) Sie sind doch vom Team, oder? Steht zumindest auf ihrem Rücken (ich hätte die Arbeitsjacke ausziehen sollen) Beim zweiten Blick musste ich grinsen: Hey, wie cool ist das denn????? Sie erkennt mich nicht und fragt, wie sie ihr Material ins Konferenzzimmer bekommt. Ich freue mich, ich kann ihr helfen sage ich, sie freut sich sehr über dieses Angebot. Auf dem Weg zum Eingang überlege ich,  wie und ob ich es auflöse – da freut sie sich so sehr, dass sie sich mit mir zum  Frühstück verabredet, jenes Frühstück ….
Stark und mutig betrete ich den Hotelfrühstücksraum sie ist schon da und winkt, ich winke zurück und trete zum Buffet – authentisch, denke ich. Was lächelt mich an??? Gebratener Schinken, Salami, Butter – eben die ganze Palette, die im Hotel auf Dich wartet. Es soll ja Außendienstmitarbeiter geben, die davon leben Essen sich morgen mit 10 Brötchen satt, packen sich noch drei Brötchen ein und warten dann bis zum nächsten Morgen – vorstellbar wenn ich das hier sehe.
Authentisch fällt mir ein: Brötchen, Käse, Marmelade…
Sie kommt auch, geht natürlich an die andere Seite des Buffets: Kiwi aus einem Eierbecher … Nein ich schau nicht hin … Ich will eine gute Zeit haben mit ihr als Freundin – sie hat mich schon so oft ermutigt – dieser Blog z. B., weil sie mich ermutigt hat!!
Also, wir sitzen am Tisch – ich mit schlechtem Gewissen (authentisch eben) sie mit Gebet – wie geht es Dir fragt sie (wir haben uns 12 oder mehr Jahre nicht gesehen, damals war Ernährung nicht ihr Hauptthema) ich wollte wissen, wie es ihr geht – weil ich weiß, wenn ich loslege hakt sie nach und dann komm ich nicht mehr dazu zu erfahren wie es ihr geht … Sie sagt wie es ihr geht, aber dreht das Gespräch direkt wieder auf mich (sie ist wirklich interessiert und fragt immer nach) sie hört mir zu, sie weiß wirklich wer ich bin, obwohl sie andauernd Leute trifft – wichtige Leute – und/oder Menschen, die sich für Ihr Programm interessieren. Das Frühstücksgespräch ermutigt mich schon wieder, kleine Bemerkungen, Nebensätze sie ist authentisch empathisch und eben immer noch genau so, wie ich sie kennengelernt habe. 
Und dann passiert es, eine Frau grüßt – wir laden sie ein dazu zu kommen – sie ziert sich und sagt „wenn ich mit Dir frühstücke, habe ich immer so ein schlechtes Gewissen…“ Eine Frau ganz nach meinem Herzen denke ich und fordere sie auch auf sich dazu zu setzen (spätestens jetzt müsste es diesen Buzzer geben, der schrille Töne von sich gibt: möp möp möp und die ganze Halle in rotierendes Discolicht taucht, denn es stellt sich heraus, dass es die Co-Autorin des Ernährungsbuches ist) Zack, da sitze ich, authentisch wie ich bin, mitten in der Falle !!!! (Jetzt mindestens 40 Kilo zu viel) 
Aber ich stelle fest, die beiden Frauen sind echte Menschen mit echten Leben und sie denken über mehr als Essen nach!!! Wir haben sofort ein Thema „Gottesdienstorga“ wir ticken gleich, es ist so gut zusammen zu sitzen und meine Authentizität entspannt sich. Ich gehe sogar mit der anderen anschließend shoppen. (Mit einer Ernährungsexpertin shoppen spätestens da hast Du 70 kg zu viel) WAS IST DA LOS MARI???? 
Es war ein geniales Frühstück mit Freundinnen wir (nein ich) haben Geheimnisse ausgetauscht – wenn Du das jetzt liest B Danke fürs nichtweitersagen😉 – wir haben den Moment genossen, wir haben es uns gut gehen lassen und ich hätte sogar fast mein Frühstück nicht aufgegessen (authentisch wie ich bin – eben nur fast – bevor wir aufstehen und gehen stopfe ich natürlich noch alles in meinen Mund). 
Das beste daran ist – ich finde mich gerade in einem Seminarraum – ein Tag später – und dreimal dürft ihr raten, wer die Referentin ist … Aber sie hat mir versprochen, dass ich gleich ein Kilo weniger wiege… Na das lohnt sich doch….
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