Advent – Advent mein Herz es brennt

Wieder einmal “erster Dezember“
ich öffne den Adventskalender
die Schoki trifft sofort die Muse
Gebet gesprochen “Gott zum Gruße!“
***
Wenn alle öffnen ihre Türen
soll dies zur Gastfreundschaft hinführen
“Doch halt!!! So war das nicht gemeint!“
entgegnen sie – im Sinn vereint
***
Wir leben, wie im Speck die Made
Ist denn nicht jetzt die Zeit zur Gnade
Was ist so schlimm beim Reichtum teilen
ist es die Angst “sie könnten bleiben!“
***
Mein Deutschland ist noch mal vereint
man hört es nicht, das Kind es weint
der Schmerz erreicht nicht eine Seele
denn niemand will mit Liebe segnen
***
Warum sind wir nicht hilfsbereit
leben vielmehr im Politstreit
Wir brauchen doch vom Fach die Leute
wie’s damals war so ist’s wohl auch heute
***
Es ist wie anno dazumal
Maria kam in kein Spital
sie fand nur diesen dunklen Stall
“Es ist kein Platz hier überall!“

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Aufstehen, das ist doch wirklich Kokolores

Guten Morgen zusammen, letzte Woche habe ich den Weihnachtsmarktmarathon gestartet – eigentlich bin ich kein Weihnachtsmarkt-Typ, sondern eher der „stille Nacht – heilige Nacht“-Mensch – aber dieses Jahr hat es sich so ergeben, dass ich von einem Weihnachtsmarkt zum anderen tingel – und weil ich eher der ruhige Typ bin, stellt sich auch sofort die Müdigkeit ein – ich frage mich was da los ist – nun fülle ich meine Freizeit mit seelenerfrischenden Aktionen, indem ich mich mit all meinen Freundinnen an diversen Orten treffe und zack ist sie da – noch bevor ich aufwache, sitzt sie auf der Bettkannte und fragt „Mari, das meinst Du nicht Ernst oder? Aufstehen, das ist doch wirklich Kokolores!“ (ich liebe diese Wort – weiß garnicht wo es gerade herkommt, es muss um die Ecke gelauert haben, bis ich es einsetzen konnte)   ja jeden Morgen, seit ich so schöne Abende verbringe – irgendwas läuft da doch falsch – wenn ich nämlich genauso lange vor’m TV hänge (und das trifft es wirklich – ich sitze nicht, ich liege nicht – ich hänge) bin ich am nächsten Morgen ausgeruht. Also liebe Müdigkeit – ich finde, DU solltest Dir eine andere Bettkante suchen, denn ICH habe beschlossen, dass dieses Jahr anders ist, als alle anderen – ich verbringe meine Zeit mit meinen Freundinnen – ich feiere die Geburt Jesu mit allen mir wertvollen Menschen und treffem ich mit ihnen zu jeder Zeit auch zur TV-Zeit oder vielleicht gerade dann!!!! Denn das Hängen muss ein Ende haben und wenn die Adventszeit vorbei ist, werde ich mich weiterhin mit diesen Menschen treffen – egal ob Du auf meiner Bettkante sitzt und mich zum Faulsein verleiten willst. Die Zeit mit den Freundinnen und den Menschen, die mir am wertvollsten sind, ist die beste Zeit meines Lebens und das will und werde ich nicht aufgeben. Verschwinde einfach, oder finde heraus, dass ich Dich ignoriere – ab sofort ….. bis dass der Tod uns scheidet!!!! Und wenn Du nicht gehst bekämfe ich Dich mit meiner Geheimwaffe !!!! Kaffee „en masse“ wenn Du keine Ruhe gibst, werde ich die Kaffeemaschine in meinen begehbaren Schuchschrnak mit Bett stellen und noch bevor ich die Augen öffne wird der Duft des Kaffees Dich vertreiben (PTL für Zeitschaltuhren) und dann werde ich mein morgendliches Procedere beginnen ohne mit Dir zu diskutieren – also entscheide Dich!!!!

 

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Auch wenn es grad noch nicht schneit

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Mädels

Freundschaft ist, was uns verbindet
manchmal lustig – immer froh
was man nirgends sonst so findet
endet nicht im Damenklo einfach nur so

Weil wir reden ohne Punkte
ganz egal, wo wir auch sind
Münder plappern bis sie funken
Kommata sind auch nicht hin

Treffen wir uns auf ‘nen Kaffee
trinkst Du doch viel lieber Tee
ich ess Kuchen Du ein Muffin
ich bin so froh, dass ich Dich seh‘

Und so oft wechseln wir Themen
komm‘ von Hölzchen auf den Stock
so wie wir die Welt verstehen
macht es nur mit Dir so’n Bock

Wenn sich Worte überspringen
und uns niemand mehr versteht
nein, wir werden sie nicht singen
weil es so viel besser geht

Manchmal gibt’s auch ernste Sachen
leise wird es dann im Nu
es kann dauern bis wir lachen
bis dahin hört eine zu

Freundschaft ist, was uns verbindet
das versteh’n nur ich und Du
auf Vertrauen tief gegründet
sie passt nicht in jeden Schuh

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Schreibblockade – läuft bei mir

Du fehlst mir so,
ich kann ohne Dich nicht leben
obwohl Du nie wirklich Teil meines Lebens warst
es war ein Abschnitt ein paar Jahre und diese noch nicht mal vollzählig Du warst wie ein zerfetztes Stück Papier – ich musste die Puzzleteile zusammenfügen und mir ein Bild daraus machen – manchmal frage ich mich
hat es Dich überhaupt gegeben
warst Du es, der mich damals aus dem Schlinge zog
oder habe ich es mir nur so sehr gewünscht
habe ich geträumt – am Tag und alles nur verklärt wie durch Nebel erlebt
gelebt – verlebt – verliebt
mit rosaroten Gedanken durch die Welt geschwebt
gelebt oder geträumt
das Wahre und Echte somit versäumt
vielleicht wünsche ich mir nur jetzt in der Nachbetrachtung, dass alles so schön war, wie ich mich erinnere
Du kannst Dich nicht erinnern
nicht mehr
Du fielst, wie ein Blatt im Herbst vom Baum – aus dem Leben
aus der Traum
Dabei war es erst Mai – ein Samstag – der Frühling in voller Blüte, es war so schön, dass Du mit Deinen beiden Freunden einen Ausflug machtest,
der jedoch abrupt endete – niemand hat damit gerechnet – auch Deine Pläne nicht, die sich in Luft auflösten – um die Mittagszeit nur weil Du jemanden überholen wolltest – schneller sein als alle
Du warst auch immer schneller als ich – Deine Entscheidungen ließen mir nie die Gelegenheit mich zu erklären – so wie jetzt Du bist fort und fehlst mir – obwohl Du nie wirklich Teil meines Lebens warst
Mit Dir ist meine Muse gegangen. Mit den sachlichen Bildern der Unfallstelle haben sich weiße Blätter in mein Hirn gebrannt, genau dort wo eigentlich die Poesie ihren Platz hatte, ist jetzt nur Leere – nichts füllt die Gedanken, außer Trauer, Tod, Zweifel – wie kann aus Zuversicht Hoffnungslosigkeit werden, nur weil Du einen Ausflug machtest und letztendlich unter diesem Auto gelandet bist – ich wüsste gern was Dein letzter Gedanke war – obwohl nein, es ist gut das nicht zu wissen, denn so ist die Hoffnung nicht mit Dir gestorben – die Hoffnung darauf, dass mich jemand liebt – mich so liebt, wie ich bin, mit all meinen Narben und Schürfwunden – jemand der Schönheit in meinen Augen sieht, mein Lachen bejubelt und in dem Klang meiner Stimme versinkt, so wie wir es geträumt haben – damals in der Sommernacht‘92 auf der Bank Rücken an Rücken – Du hast den Alptraum fern gehalten, der damals über mir schwebte um mich einzunehmen – aber leider galt das nicht für die Ewigkeit – Du hast mir einen neuen Alptraum geschenkt, weil Du der falsche Boden warst auf den ich gebaut habe – aus Sand und die Flut hat ihn mitgerissen …. ich muss versuchen Dich zu vergessen, die Hoffnung begraben – herunterlassen in das Erdloch in dem Du liegst und dann darauf warten dass die Hoffnungen und Träume Dünger werden, denn mein Leben geht weiter – ohne Dich

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Es sei denn, dass ihr umkehret und werdet wie die Kinder, ….

so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen
Jesus rief ein Kind zu sich und stellte das mitten unter sie und sprach: Wahrlich ich sage euch: Es sei denn, dass ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. Wer nun sich selbst erniedrigt wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich
.… Matthäus 18, 2-4  eintritt
Letzten Samstag war ich im Schlosstheater Neuwied und habe mir “Tischlein deck Dich“ angesehen – offene Veranstaltung im Kinderabonnement Rheinland Pfalz. Da sitze ich nun und alles um mich herum wuselt, kichert und sitzt hibbelig auf den gemütlichen Theaterstühlen, die wie frisch aufgepolstert, den Druck auf das harte Brett verhindern, weich und gemütlich – zwar etwas eng, aber sehr gemütlich. Die Vorstellung soll um 15 Uhr beginnen und ich beobachte das bunte Treiben – Omas, die versuchen ihre Enkel in Schach zu halten, befreundete Mütter, die mit ihren Kindern einen netten Ausflug planen, Omas, die stolz ihre Enkeltochter im Glitzeroutfit an dem Geländer der  Treppe stehend fotografieren – Enkeltöchter, die die volle Aufmerksamkeit und den Stolz genießen – sie sind evtl. das einzige Enkelkind und werden von Oma so rundum verwöhnt. Andere Kinder kommen mit ihren Eltern, die Rucksäcke auf ihren Rücken tragen, es wuselt sich bunt durch den Saal – ich fühle mich ein wenig als Außenseiterin, denn ich bin die einzige, die kein Kind dabei hat und werde somit von zwei Müttern umrandet, die ihre Kinder lieber einen Stuhl weiter von mir entfernt platzieren. Die Kinder sprechen über Dinge, die in der Schule passiert sind, Mütter geben ihre weisen Kommentare dazu – allerdings finde ich die Antworten der befreundeten Kinder viel logischer und lustiger, die das Leben doch viel leichter nehmen. Rechts neben mir setzt sich eine Mutter, die 3 befreundete vorpubertierender Mädchen mitbringt – sie wirkt irgendwie gestresst, lacht jedoch, als sie ihren Mantel ausgezogen hat und das Flair des Theaters einatmet. Als alle Plätze besetzt waren, Musik ertönte und das Licht langsam verlosch wurde es mucksmäuschenstill, die berühmte Stecknadel hätte jetzt einen grandiosen Auftritt gehabt, aber statt dessen öffnete sich der samtrote Vorhang und ein lachender Geselle kam aus einen Holzhäuschen, das von grünen Bäumen umzingelt war, zu ihm gesellte sich ein zweiter auch recht zweifelhaft aussehender Mann, er erinnerte mich ein wenig an Ivan Rebroff  in grauer Ausführung. Die beiden Gestalten lachten und lachten, bis alle Kinder angesteckt waren – niemand wusste warum, aber das Lachen machte aus der bunten, schillernden Kinderansammlung eine einheitliche Gruppe, selbst ein paar der Erwachsenen lachten mit – ich selbst musste fett grinsen, da ich schnelle erahnte, dass das genau das Ziel war. die Gestalten outeten sich als Räuber und da waren die Kinder ganz still – hatten sie evtl. ein schlechtes Gewissen, weil sie mit Räubern gelacht hatten? Die Geschichte startete mit dem ältesten Sohn der ziemlich naturgetreu die Ziege nachäffte, wie sie zum einen sagte »Ich bin so satt, ich mag kein Blatt, meh, meh!« Zu Hause im Stall dagegen sagt sie zu dem Vater des Jungen, dem Schneider: »Wovon sollt ich satt sein? Ich sprang nur über Gräbelein und fand kein einzig Blättelein, meh, meh!« Wie er das darstellte war es recht witzig und der gewann sofort die Herzen der Kinder. Die saßen ganz gebannt in ihren Stühlen – ein Junge zu meiner linken 7 Jahre alt saß ganz vorne auf dem Sitz mit geöffnetem Mund und konnte nicht fassen was auf der Bühne alles passierte – selbst die vorpubertären Mädels zu meiner Rechten waren von der Vorstellung gefangen ….. Diesen Moment hätte ich gerne festgehalten und den Schauspielern geschenkt, wie gefesselt saßen die meisten Kinder auf ihren Stühlen und waren mitten in der Geschichte … nur die Erwachsenen bemerkten, dass ich mich umblickte und die Atmosphäre einsog. Spätestens in diesem Moment war ich ihnen suspekt …. J Nachdem nun der Tisch und der Esel gestohlen war, ging der Vorhang zu – es dauerte einen Moment bis die Kinder aufsprangen und durch die Gänge ins Foyer rasten, um dort Süßigkeiten und zuckerhaltige Softdrinks zu erwerben – die Eltern und Omas immer im Gepäck ….. Einige Kinder bleiben sitzen, die Rucksäcke entblößten nun Tupperschalen mit Äpfeln – die Mädels neben mir hatten eine Plastikdose voller eingewickelter Bonbons mit – die Mutter mittlerweile fast tiefenentspannt begab sich auf die Reise zum WC, die Mädels tuschelten, kicherten und ginge wie ihre Vorbilder von GNTM aufrecht durch die Reihe zum Aufgang und verschwanden im Licht. Die beiden Mütter neben mir unterhielten sich mit ihren Kindern über das Stück, die Schulsachen, die eben noch so wichtig waren warne längst vergessen – ich will Schauspieler werden sagte das Mädchen (6) “Nein, das kannst Du nicht!“ entgegnete die Mutter und schob noch das ein oder andere Argument hinterher. Jetzt wäre mein Auftritt gewesen, ich hätte mich als Mutter eines Schauspielers outen sollen und dem Kind erzählen, wenn es das wirklich will, dass es alles werden kann – auch Schauspieler mit Diplom und eines Tages auf einer Bühne steht, aber ich schwieg, denn die Körpersprache der Mutter war sehr resolut – ich musste grinsen, denn das Mädchen ließ sich von ihren Argumenten nicht überzeugen, zog sich beleidigt in sich und sagte etwas kleinlaut “doch, das kann ich!“ gerne hätte ich ihr ermutigenden Applaus gezollt, aber ich lächelte wissend hinter dem Rücken der Mutter. Der Junge(/) war genauso davon überzeugt, dass sie das kann, dann erschallte der Gong und es wuselte wieder – die Kinder kehrten gespannt auf ihre Plätze zurück …. Musik, eine Frau kam die Treppen herunter, auf denen gerade noch die Kinder zu ihren Plätzen gegangen waren – ein Hauch von Erstaunen legte sich über das Publikum, sie fasste die Geschichte noch einmal kurz zusammen, stellte sich als Frau Nachbarin vor und brachte die Kinder dazu sich einzubringen, denn als sie sich nicht an den Name des dritten Sohnes erinneerte, riefen die Kinder ihn ihr zu– jetzt wurde ziemlich lebendig und sie Dramatik nahm zu ein helles Hallo und viel Freude kam auf, als erst der jüngste Sohn zurueckund dann die anderen beiden nach Hause kehrten, selbst die Kinder freuten sich mit …..es wurde nur einmal noch still, als die Räuber überführt werden mussten und der kleine Junge neben mir saß wieder ganz vorne auf dem sitz, den Mund weit geöffnet bis zum Applaus, als das Märchen ein gutes Ende nahm, das Böse bestraft war und das Gute gewann, begeistert klatscht er in die Hände so lange, bis der Vorhang sich wieder schloss ….. .Und dann die Stimme nebenmir wow, das hätte ich nicht gedacht, ich kenne das Märchen ja und hab‘ mich echt gewundert wie das auf die Bühne kommt, das war richtig gut umgesetzt und hat sich gelohnt – auch ihre pubertierneden Mädels grinsen übers ganze Gesicht – ein Stück wohl für jung und alt ….

An alle Schauspieler da draußen: Kindertheater ist was HERRliches, direktes Feedback und Freude. Das macht richtig Spaß!!!!
An alle Eltern da draußen, schnappt Euch eure Kinder und besucht die Weihnachtsvorstellungen, die es jetzt in allen Städten gibt, schenkt ihnen Phantasie und Euch selber Freude und Entspannung genießt einfach den Moment. Doch sagt bitte niemals euren Kinder, dass sie etwas nicht können – ermutigt sie alles zu probieren auf dass die Menschen glücklich werden.

 

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Was ist los in dieser Welt?

gestern in der Kleingruppe, die etwas größer war als sonst, wurden wir aufgefordert, den Verheißungen gemäß herauszufinden, wie wir im Ursprung gemeint waren – also wie wir sein sollten, wenn wir wären, wie Gott uns geschaffen hat. Ziemlich viele Konjunktive, aber genau das gilt es aufzulösen – zu sein, wie Gott mich gemeint hat. Na ER wollte, dass ich sein Spiegelbild bin, also das Spiegelbild der Liebe – denn Gott ist Liebe und hier fängt es schon an im 1. Korinther Kapitel 13 steht beschrieben was Liebe ist, (ein sehr gern genommener Vers für die Hochzeitspredigten – obwohl ich finde, dass man da die Latte von Anbeginn an viel zu hoch legt, junge Eheleute sollten langsam herausfinden, wie Ehe geht – nur dranbleiben, das sollten sie in jedem Fall – aber zurück zu der Ansage): SEI wie ER Dich meint: 1. Korinther – Kapitel 13, 1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich weissagen könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also dass ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib brennen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze. 4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, 5 sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit; 7 sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles. 8 Die Liebe höret nimmer auf, so doch die Weissagungen aufhören werden und die Sprachen aufhören werden und die Erkenntnis aufhören wird. 9 Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser Weissagen ist Stückwerk. 10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. 11 Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind und hatte kindische Anschläge; da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindisch war. 12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich’s stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. 13 Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die Größte unter ihnen.

Tja, da bleibt mir die Spucke weg, oh je – am besten ich geh nie wieder aus dem Haus – oder lebe irgendwie – wie soll das denn in meinen Alltag passen? Gerade im Moment wo ich an vielen Ecken und Enden herausgefordert bin – viele lieber schimpfen und schreien würde, als segnen, so wie es eigentlich sein sollte:
Matthäus 5, 43 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: „Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.“ 44 Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, 45 auf dass ihr Kinder seid eures Vater im Himmel; denn er lässt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.…
ja, ich kann verstehen, wenn Menschen sich entscheiden, lieber nicht mit Gott unterwegs zu sein – ist ziemlich anstrengend und was man alles aushalten soll, denn die Liebe duldet alles, sie suchet nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, und nun? ICH HABE KEINE AHNUNG!!!! Ich weiß nur, dass es sich lohnt, wenn man dran arbeitet – ja, auch wenn ihr das noch nicht wisst, ich bin nicht perfekt – und ich werde es nie sein – also wartet nicht, bis ich mich verändert habe, also ich meine, natürlich lerne ich und mein Kopf weiß was zu tun ist, aber mein Herz ist ein Minenfeld und so muss ich vorsichtig jede Mine einzeln entschärfen, damit sie nicht hoch geht. Wenn dann mal unerwartet jemand das Minenfeld betritt, kann ich nur rufen “Vorsicht !!!“ und hoffen, dass ich schneller entschärft habe, als die Person laufen kann – aber eine Garantie habe ich nicht – nur die Garantie es zu versuchen und immer wieder aufzustehen, wenn ich falle – Krone richten und weiter, denn es gibt eine HERRliche Verheißung, die mich echt ermutigt: Epheser 2,19 So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Bürger mit den Heiligen und Gottes Hausgenossen, das heißt, dass ich es schon bin und kann bevor ich es versuche und ER hat mich auch schon mit Hilfe und Unterstützung versorgt: Johannes 14,15 -18 „Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote! Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und erkennt ihn nicht; ihr aber erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich lasse euch nicht als Waisen zurück; ich komme zu euch.“ Nicht zurückgelassen sondern, bei mir, sogar in mir – na dann auf ins Leben und loslieben – weil wenn nicht durch mich, durch wen denn sonst und wenn sich das jeder fragen würde, wie cool wäre das denn? Würden wir dann noch die Schlagzeilen lesen, die uns so schockieren – Schüsse in einem Friseur – an einer Schule – Facebook Posts von vermeintlich guten Menschen, die unsere Familie missbrauchen – Familiendramen – Kinder und Eltern, die das Leben nicht mehr ertragen können, weil sie nicht wissen dass es Ertragen ist – sicher all das würde immer noch geschehen, aber wir – also ich und alle die sich dazu entscheiden – könnten mehr Frieden, Liebe, Fürsorge bringen und evtl. die Welt ein wenig zum Besseren verändern – wenn jeder für sich in seinem Umfeld diese Entscheidung fällt und lebt, natürlich mit allem Versagen und Siegen, dann verändert sich auch die Welt.

Daher lasst uns mutig sein und die Welt verändern und auf die gestellte Frage antworten: Es ist die Liebe!!!!

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