Das Beste draus machen ….

Nun, gestern nachdem ich mit diesen verklebten Augen aufgewacht bin, dachte ich geh mal zum Doc und bähm – krank geschrieben – ich bin ansteckend – ich muss lachen, denn ansteckend will ich ja sein, nur nicht mit der Bindehautentzündung – also Quarantäne …. vorher noch zum großen Supermarkt – einmal hin – alles ….. Ihr wisst schon :-), Zeitschriften gekauft – Kaffee, eine Leinwand, Kartoffeln und Gehacktes und natürlich Eis, die Seele braucht ja auch was ….. in den Gängen traf ich schon jemanden, die mir sonst nie begegnete – eine Frau aus „uralter“ Zeit, eine gehörlose Mutter eines Kindergartenkindes als mein Sohn noch Kindergartenkind war – sie waren auch später in der selben Grundschulklasse und hatten ein sehr prägendes Erlebnis (davon schreib ich auch mal 🙂 ) diese Frau Gehörlos und auch mit der Sprache sehr eingeschränkt lebt mit ihrem Mann der auch gehörlos ist und sie haben ein Kind – faszinierend fand ich deren Türklingel, die zwar Geräusche macht – aber das ganze Haus gleichzeitig beleuchtet – einmal habe ich sie besucht – diese Menschen sind so liebevoll und herzlich – ich finde es so bewundernswert – wir unterhalten uns – ja das ist lustig ich gestikuliere in einer Gebärdensprache, die es nicht gibt und sie antwortet mir – das war schon immer so – wir tanzen also quasi unser Gespräch – (nein nicht so) – sie macht mich immer fröhlich, weil sie stetig lächelt – sie erzählt von ihrem Sohn, der gerade eine Wohnung sucht um auszuziehen …. nun er ist 24 so wie meiner, als ich ihr vortanze, dass meiner seit Jahren (ich winke mit meinem linken Arm)  in einer WG in einer anderen Stadt wohnt mit vielen Jungs und ein paar Mädels verdunkelt sich ihr Gesicht – aber sie lacht, als ich erklärend gestikuliere, dass es ein Haus mit mehreren WG-Etagen ist …. entweder hat sie verstanden, oder mein Tanzrhythmus war nicht synchron, wie gesagt, ich liebe diese Unterhaltungen – wir verabschieden uns mit den besten Grüßen an all die anderen (M. – falls Du das liest – schöne Grüße) und jeder füllt seinen Wagen (sie)  bzw. Korb (ich) wir begegnen uns grinsend mehrmals  – obwohl dieser Markt riesig ist – an der Kasse, treffe ich eine weitere Person, die ich noch nie im privaten gesehen habe – auch hier entwickelt sich ein Gespräch, wir bleiben sogar stehen – dann geht es mit meiner  Beute ab nach Hause – ich koche mir ein Mahl, da mich an früher erinnert – Kartoffelpü und Kotelett – hat Oma oft gemacht und ich denke das es  gut ist, 3 geschenkte freie Tage – ich werde sie nutzen …. irgendwie … blättere in den Frisörmagazinen und frage mich warum ich sie gekauft habe – guck mir ja doch nur die Bilder an und denke an eine Fahrradtour, die ich gern morgen (also heute) machen werde …. ich liebe das Leben und freu mich auf diese freie Zeit ….Zeitschriften

Euch, die ihr vielleicht arbeiten müsst- wünsche ich, dass die Arbeit Freude bereitet – macht das Beste daraus!!!!

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Über maripoet

I follow the carpenter und lächle, wenn was schief geht - schließlich ist es ja schon passiert und nicht mehr zu ändern ... Es gibt so vieles bemerkenswertes, das wirklich Wert ist bemerkt zu werden und so schreibe ich mir von der Seele was auf ihr liegt, so wird sie leichter und ihr habt was zum grinsen oder denken - an sehr guten Tagen beides :-)
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