Der Auftrag Gottes an Maria und Josef – eine Adventsgeschichte

Wie war das damals? Gott hat ein junges Mädchen gefragt, ob sie sein Kind annimmt. Dein Wille geschehe hat sie gesagt – obwohl sie tausend Fragen hatte – ihr Leben auf’s Spiel setzte. Selbst eine Steinigung nahm sie in Kauf – weil sie wusste, Wenn Gott bei ihr ist, wird ihr nichts geschehen. Mal abgesehen davon, dass es schier unglaublich ist, dass Maria jungfräulich ein Kind in sich trägt (aber wenn Gott allmächtig ist …) macht es mich nachdenklich, dass sie ja gesagt hat zu einem Kind, von dem sie nichts erwarten konnte – und wenn wir die Geschichte der Familie lesen – ist es auch so. Niemals hat Jesus Mutter gesagt oder Mama – seinen himmlischen Vater jedoch nennt er Abba – (Papi) ihr Mann der sie durch die Hochzeit schützte bekam auch keine Ehre, denn das erste Mal, dass wir von der Familie lesen und der elterlichen Sorge um das Kind – sagt ein zwölfjähriger Junge „Wisst Ihr nicht, dass ich im Hause meines Vaters sein muss?“ Immer und immer wieder wurden die beiden daran erinnert, dass sie “nur“ einen göttlichen Auftrag erfüllen. Frau hat er seine Mutter genannt – nur einmal sagt er Mutter, aber nicht auf sich bezogen – als er am Kreuz hing und Maria noch versorgte – er starb und dachte an sie … „Als nun Jesus die Mutter sah und den Jünger, den er liebte, dabeistehen, spricht er zu seiner Mutter: ‚Frau, siehe, dein Sohn!‘ Dann spricht er zu dem Jünger: ‚Siehe, deine Mutter!‘ Und von jener Stunde an nahm der Jünger sie zu sich“ (Johannes 19,26.27)

Gibt es so was heute noch? Oh ja – wie viele Mütter und Väter sagen ja zu einem Kind, ohne eine Garantie von ihnen geliebt zu werden – die vielen Pflegefamilien, die in Not geratene Kinder aufnehmen – Menschen, die Kinder adoptieren – woher wissen sie, dass sie zurück geliebt werden? Diese Erwachsenen investieren sich in fremde Kinder – geben ihre Liebe, ihre Finanzen, ihr zu Hause, alles nur damit es diesen Kindern gut geht. Manche dieser Kinder haben traumatische Erlebnisse hinter sich – manche Geschichten sind ohne Happyend und doch investieren sich immer wieder Menschen in Kinder. Lasset die Kinder zu mir kommen (Math. 19,14) werdet wie die Kinder (Math. 18,3) Kinder sind Gottes Anliegen. Diese Menscen setzten ihr Leben ein, um ein anderes zu retten – um es mit Wärme und Geborgenheit zu lieben. Sie akzeptieren alle Gefahren und das sind oft nicht nur die Gefahren der Pubertät – diese Geschichten könnten Bücher füllen – spannend und herausfordernd.

Daher möchte ich heute einmal DANKE sagen – an alle, die Kinder aufnehmen – sich um Kinder kümmern – ohne dass sie eine Gegenleistung erwarten – Kinder, die nicht die eigenen sind. Alle diese Menschen haben Gottes Auftrag angenommen (sogar Menschen, die gar nicht an Gott glauben) Gottes Auftrag sich um die Kinder zu kümmern.

Aber auch die Menschen, die Jesus in ihr Herz aufnehmen – nehmen den Auftrag Gottes an – Jesus in das Leben anderer Menschen zu bringen – durch ihr eigenes Leben – durch ihr Sein.

Willst Du meinen Sohn aufnehmen???

Das war der Auftrag an Maria und ihren Verlobten Josef!!!

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Über maripoet

I follow the carpenter und lächle, wenn was schief geht - schließlich ist es ja schon passiert und nicht mehr zu ändern ... Es gibt so vieles bemerkenswertes, das wirklich Wert ist bemerkt zu werden und so schreibe ich mir von der Seele was auf ihr liegt, so wird sie leichter und ihr habt was zum grinsen oder denken - an sehr guten Tagen beides :-)
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