Achtung, wenn der Becher überreich gefüllt ist …

Es ist Montag – Montagmorgen – ich bin übermüdet – obwohl ich gestern Abend früh im Bett war – zu viel Schlaf??? Es kann nicht zu viel Schlaf geben. Heute Morgen, als ich meinen Kaffee eingoss (jeden Morgen werfe ich die Kaffeemaschine an, mache mir eine ganze Kanne – fülle meine Thermoskanne, die ich mit in Büro nehme, meist bleibt ein Rest (reicht oft für eine Tasse) den trinke ich sofort) also heute Morgen fülle ich meine Tasse mit dem Rest – erst ein “wenig“ Milch, dann der Kaffee und der Becher läuft über – auf mein Frühstücksbrettchen und sammelt sich um den Boden der Tasse – ein Kaffeekranz entsteht und ich stehe davor und staune …. kann nichts tun bin wie paralysiert – zumindest für den Moment. Dann muss ich lachen – es ist wieder Montag freue ich mich und habe mich (mal wieder) dabei erwischt wie witzig das Leben so sein kann – Gott hat Humor – wir war das noch im Psalm 23 Der Herr ist mein Hirte – mir wird nichts mangeln …. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. – grins sofort mache ich ein Foto: Becher  und poste im Netzwerk “Achtung, wenn der Becher überreich gefüllt ist, brauchst Du oft ein Küchentuch …“ Ein paar Schritte weiter – ich glaube ich wollte ins Bad – denke ich wie krass ist das denn? Da werden wir überreich beschenkt, nehmen für den Überfluss (gutes Wort) das Küchentuch wischen und werfen weg … wisch und weg eben …. Aber dafür haben wir den Überfluss doch nicht …. . wieder muss ich lächeln, weil ich an die Geschichte mit der Milch denken muss (poste ich heute Abend nach) da lief die aufgeschäumte Milch über den Tassenrand in die Küche und breitete sich in Windeseile aus auch da benötigte ich Küchentücher und mehr sogar.

Dann denke ich an dem Mann, der Jahre in Afrika verbracht hat und seitdem kein Wasser mehr einfach so laufen lässt.

Was machen wir mit den Gütern in unserem Leben, in dem wir so überreich sind – Güter, die uns schon normal erscheinen – eine Wohnung mit Bad (hatte ich mit 14 das erste Mal) – und Balkon – fließendes Wasser – wenn ich Hunger habe esse ich – wenn ich Appetit habe, esse ich – wenn mir langweilig ist, esse ich – wenn ich mich ärgere, esse ich – wenn ich durstig bin, trinke ich – auf Partys, trinke ich (manche Menschen sogar “über den Durst“) – wenn ich müde bin, lege ich mich ins Bett oder auf die Couch, oder ins Gästebett – überreich beschenkt. Ja, klar habe ich mir das alles hart erarbeitet, bla bla bla, aber ich hatte auch die Gelegenheiten dazu trotz alleinerziehend und so, war mit Möglichkeiten gesegnet und bin es heute noch. Afrika – Hunger und Not – aber soweit muss ich garnicht denken – hier vor meiner Türe gibt es Kinder, die hungern, Menschen, die kein Dach über den Kopf haben und da meine ich nicht die Kriegsflüchtlinge, die gerade in unseren Turnhallen Einzug halten – nein durch irgendwelche Schicksalsschläge sind Menschen in Not geraten – direkt vor meiner Türe – (Mattthäus 25,40 Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.) Sind wir wirklich so überheblich, dass wir nicht damit rechnen? Wie schnell kann uns Krankheit ereilen – Arbeitslosigkeit – Tod klar können wir vorsorgen – aber genügt das auch? (Lukas 6, 38 Gebt, so wird euch gegeben. Ein voll, gedrückt, gerüttelt und überfließend Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messet, wird man euch wieder messen.) wieder dieses Übermaß
Ist es nicht wunder voll, wenn wir mit unseren Begabungen und Gütern segnen können? Viel besser sogar, wenn wir sofort damit beginnen – Mari, ich kann grad nicht ich muss arbeiten – macht ja nichts: lächle – fang an zu verschenken – fang an Dein Lächeln zu verschenken – versüße den Menschen den Tag – auch wenn sie nicht zurück lächeln Du bist überreich beschenkt und kannst verschwenderisch damit umgehen – hast du die Gabe des Singens? Dann SINGE !!!! Gestern Nachmittag ist ein Vogel schier ausgeflippt – er saß in einem Baum hinter mir und hat so extrem gesungen, dass ich schon lachen musste, also singe – egal wer da um dich herum ist – in der Bahn oder der Stadt – SINGE, LACHE verschenke!!!! Und wenn Du noch anderes im Überfluss hast, denke nicht lange darüber nach – verschenke – nicht nur das was Du sowieso nicht mehr brauchst, anziehst oder isst – geb von dem Guten ab, ohne Abstriche gebe was Du gerne behalten würdest – wenn es weh tut, dann ist es genau das mit dem Du Dein Gegenüber segnest – tu’s einfach – “Achtung, wenn der Becher überreich gefüllt ist, brauchst Du oft ein Küchentuch …“ nein “Achtung, wenn der Becher überreich gefüllt ist, verschenke was Du hast …“DANKE

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Über maripoet

I follow the carpenter und lächle, wenn was schief geht - schließlich ist es ja schon passiert und nicht mehr zu ändern ... Es gibt so vieles bemerkenswertes, das wirklich Wert ist bemerkt zu werden und so schreibe ich mir von der Seele was auf ihr liegt, so wird sie leichter und ihr habt was zum grinsen oder denken - an sehr guten Tagen beides :-)
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