ups I did it again ….

Gestern war ich beim Frisör – nicht bei meinem Stammfrisör – sondern bei einem wo ich’s immer wieder bedaure, weil die Angestellten voll ängstlich sind – normalerweise bedienen sie nur Damen ab 70 – Männer oder eben langhaarige “Tussies“. Na Mari, nicht so voller Vorurteile – ja, ihr habt Recht, aber lasst mich mal erzählen:
Angefangen hat alles am Freitagabend – mein Sohn machte mich auf das Konzert von Pink aufmerksam – insbesondere auf ihre geniale Frisur – er und sein WG-Mitbewohner meinten, dass mir so etwas auch gut stehen würde – und jetzt bei dem Mähne, die ich habe, sei es doch auch umsetzbar. Nun, ich zeig Euch mal was ich schon alles an Frisuren hatte:
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Ja nun jetzt sollte es so werden:

Pink

mit diesem Foto bin ich zu o.g. Friseur – da kann man ohne Termin hin und das ganz früh – mein Stammfriseur vergibt nur Termine wenn man Glück hat in 3 Monaten oder so wie ich irgendwann zwischendurch – außerdem will mein Frisör mich nicht schneiden – ich wollte diese Frisur aber JETZT!!! Also bin ich losgezogen – aufgeregt war ich – dem Besitzer habe ich das Foto gezeigt auf seine Frage: “Was können wir für Sie tun“ “Eine mutige Mitarbeiterin“ forderte ich, ich war schon mal da und hatte es eigentlich bereut – weil es ewige Diskussionen gab – ich glaube ich wollte von lang auf rappelkurz und von Dunkel auf blond – so ähnlich wie gestern – manchmal denke ich schließen die Frisöre der Stadt, wenn ich mich nähere, weil ich schon sehr anspruchsvoll bin.  Der Inhaber führte mich also zu meinem Platz und bot mir einen Kaffee an – es war dieser typische Frisörkaffee schwarz und stark …. neben mir saß so eine langhaarige Blondine, die mir sofort ein Gespräch aufzwang – nein eigentlich wollte sie nur ihre Meinung loswerden: „Frisörbesuche sind Zeitverschwendung!“ sagte sie – “Warum sie dann hier sei“, wollte ich sie fragen – aber es kam nur ein fröhliches „“Nö, finde ich nicht – ich gehe gern zum Frisör!“ damit meinte ich natürlich meinen Stammfrisör, der irgendwie so wie meine Familie ist. Sie drehte sich (angewidert) weg. Ruhe!!!! Stille!!! Chaka – bis ihre Frisörin auftauchte – was ich da alles zu hören bekam – ich wollte schon nach einem anderen Platz fragen, jedoch nicht unhöflich rau wirken, schließlich solle nwir in Liebe ertragen – hier ein paar Fetzen, der Unterhaltung: Ex-Ehemann  neue Frau – Baby – die Söhne verletzt durch die Art und Weise (ich weiß es genau, möchte die Details nicht wiedergeben) – ein Sohn hüpft von einer Beziehung zur nächsten, aber der Suff und das Rauchen verhelfen ihm zum Richterjob …. “ Ich versuchte in einer der Klatschzeitungen zu verschwinden, doch irgendwie war Barbies Stimme so schrill, dass ich mich nicht ablenken konnte. Dann endlich kam “Meine“ Frisörin – als ich ihr das Bild zeigte – wich ihre Fröhlichkeit dem Unglauben – sind Sie sicher? Hörte ich mehrfach – sie versuchte zu diskutieren – ein junges Mädchen höchstens Mitte zwanzig, versuchte mir auszureden, was ich vor hatte …. als ich dann auch noch sagte, dass es nicht nur ums Schneiden, sondern auch um Farbe ging – nahm sie das Foto mit zu einer Kollegin, diskutierte haderte mit sich und der Welt – ja, ich bin mir sicher – nein keine Strähnen … ich könne auch woanders hingehen, wenn sie es nicht möchte … Barbies Kopfschütteln bewog dann “meine“ die Herausforderung anzunehmen – meine Argumente $$ waren wohl doch stärker als die Zweifel – sie holte die “Maschine“, doch bevor sie sie ansetzte – nochmals ein “Sicher?“ spätestens jetzt hätte ich gehen sollen – mir wären Barbies Geschichten entgangen – insbesondere ihre Weisheiten über Strähnchen, ich hätte ahnen sollen, dass diese Furcht nicht vergeht, aber nein ich wollte endlich beginnen … dann endlich hörte ich das vertraute surren der Maschine – nach den ersten Schnitten rief ich “oh nein, doch nicht!!“ das fand aber keiner mehr lustig … der (under) cut war richtig gut – ich mochte das – jetzt hätte ich gehen können – aber ich überschätzte den Mut der Kleinen, die dann irgendwann die Blondierung auftrug – allerdings ist ihr Zeitgefühl nicht korrekt – sie sagt 10 Minuten und kommt nach 3 Minuten zurück und spült aus – trägt noch mal auf, aber auch hier gibt sie zu schnell auf – es ist nicht die Farbe, die ich wollte – aber es ist okay – sie ist erleichtert, als ich nicke. Die anderen Kundinnen lächeln freundlich – Barbie ist schon weg, trifft sich später nochmal mit Ihrer Frisörin, in einem Eiscafé, das auch eine Bar ist – Barbie hat heute Ausgang. Dir Frisur ist schon recht cool – aber mein Haus und Hoffrisör hätte es besser gemacht und ehrlich, ich traue mich garnicht ihm die Wahrheit zu erzählen – aber ich bin eben wie ich bin, wenn ich mich entschieden habe, muss das sofort passieren, das werde ich ihm beichten und hoffe auf Gnade ….
Was ich aber mit diesen Blogg sagen will – an alle Barbies dieser Welt – bitte haltet Euch zurück mit euren intimen Geschichten, es könnte sein, dass die anderen Kundinnen kein Interesse an Eurem Intimleben haben. Sucht Euch eine Freundin und trefft Euch mit ihr irgendwo, wo kein anderes Publikum ist, bitte, bitte verlangt von Euren Sitznachbarinnen nicht, dass sie das hören müssen. an alle, die das lesen – sprecht mit euren Frisörinnen über schöne Dinge seid positiv, lacht mit ihnen und bringt Frohsinn in den Salon und vielleicht – wenn ihr gefragt werdet erzählt von Jesus – vielleicht wird Eure Sitznachbarin berührt – das ist was ich bei meinem Haus- und Hoffrisör immer mache – wir sind positiv nutzen die Zeit sinnvoll – reden über allgemeines und letztendlich oft über Gemeinde und Jesus, eigentlich sehr schade, dass Barbie das verpasst hat – sie wüsste dann dass Frisörbesuche keine verschwendete Zeit sind …. ach so – das Ergebnis ist dieses:

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Über maripoet

I follow the carpenter und lächle, wenn was schief geht - schließlich ist es ja schon passiert und nicht mehr zu ändern ... Es gibt so vieles bemerkenswertes, das wirklich Wert ist bemerkt zu werden und so schreibe ich mir von der Seele was auf ihr liegt, so wird sie leichter und ihr habt was zum grinsen oder denken - an sehr guten Tagen beides :-)
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