Muttertag – an alle Mütter und Kinder

Heute ist wieder so ein Tag, der meine Erinnerungen in Schmerz verwandelt – dennoch möchte ich Euch Mütter bitten – liebt Eure Kinder – und Euch Kinder liebt eure Mutter. Heute wird es Mütter geben, die mit ihren Kindern streiten – weil sie denken, dass ihre Kinder aus den falschen Motiven handeln.  “Du kommst nur, weil ich Dich dazu aufgefordert habe! Du kommst nur weil Muttertag ist – und Du meinst Du müsstest da sein! Du tust es nur weil der Mainstream es verlangt! Du tust es nur, damit es alle sehen!“ …. und und und – liebe Mütter hört auf – schaltet um – freut Euch auf die Zeit mit euren Kindern – macht das Beste draus – zieht Euer bestes „Kleid“ an ehrt Eure Kinder damit – verwöhnt sie nach Strich und Faden seid gut zu Ihnen – macht es so schön heute, dass sie garnicht anders können als wieder zu kommen!!!! Und wenn sie es nicht zu schätzen wissen, dann habt Ihr getan, was es zu tun nötig war – sie werden sich daran erinnern – seid eine gute Erinnerung für sie.
Denkt daran, dass es Mütter gibt, die heute bittere Tränen weinen – weil ihre Kinder vielleicht schon vor ihnen gegangen sind, oder es Momente gegeben hat, die verhindern, dass Kinder und Mütter gemeinsame Zeit verbringen können – Momente, die so verletzt haben, dass lebenslange Narben geblieben sind, die bei jeder Begegnung zu tiefen Wunden werden. Liebe Mütter, die in solchen Situation leben – weint bittere Tränen, aber schreibt auf, was ihr Euren Kindern sagen wolltet – legt ein Buch dafür an – schreibt auf an Muttertagen, Geburtstagen, Weihnachten, Ostern oder zu jeder Gelegenheit an der Ihr leidet, weil das Leben zwischen Euch und Euren Kindern steht. Schreibt es auf – es tut Euch gut und vielleicht wird es irgendwann auch eure Kinder segnen – und sprecht ein segnendes Gebet – auch wenn Ihr tief verletzt seid Mütter steckt all Eure Liebe in eure Kinder so gut Ihr könnt.

Nun Ihr Kinder, ruft an, schickt Blumen, investiert Zeit – zieht Euer bestes „Kleid“ an ehrt Eure Mütter damit– egal was Eure Mütter getan haben oder was sie nicht getan haben – egal wie sie derzeit drauf sind – egal ob eure Mütter es zu schätzen wissen – tut was Ihr tun könnt um Danke zu sagen, dass sie Euch geboren hat – das sie Euch 9 Monate getragen hat. Sagt danke – selbst wenn sie in der Schwangerschaft nicht so mit Euch umgegangen ist, wie schwangere Frauen es sollten. Und wenn es Euch zu weh tut, weil das Leben zwischen Euch steht – schreibt es auf – Euren Schmerz schreibt ihn nieder – und wenn es geht, schreibt am Ende des Textes eine Segnung – einen guten Gedanken – lasst nicht zu, dass der Schmerz Euch beherrscht – das ist nicht gut für Euch – wenn ihr anfangt Eure Mütter zu segnen oder Gutes über sie auszusprechen, dann tut es Euch gut – lasst nicht zu, dass das Leben so zwischen Euch steht, dass auch Euer Leben eine Misere wird. Seid der Punkt, der verändert – ändert die Blickrichtung – schaut darauf was es Gutes in eurem Leben gibt – und wenn es nur die Blume am Wegesrand ist – ihr seid fähig sie zu sehen, zu riechen oder zu fühlen all das verdankt Ihr eurer Mutter – und Gott, der Euch bewahrt hat.
Muttertag ist keine Erfindung von Fleurop – es ist ein toller Tag, den Familien gemeinsam genießen sollen.
Vielleicht seid Ihr nun ziemlich wütend, weil Ihr denkt: Was weiß sie schon – dazu kann ich euch nur an meinen Gedichten das er erste über, das zweite für meine Mom teilhaben lassen:

Gedicht 1:
Es gab’ für dich nur eine Freud
zu treffen Dich mit Vater
die Kneipe war Dir nie zu weit
am Morgen folgte Kater

Dann spürtest Du, dass ich entstand
Du hast mich fast gehasst
zerschneiden wolltest Du das Band
das hast Du nicht geschafft

Zwei Kinder waren fast schon groß
Du wolltest doch nur „leben“
nun ging das Wickeln wieder los
hast Du mir je vergeben?

Die Schwangerschaft war sicher hart
ging drunter es und drüber
man hat Dich schweigend angestarrt
Dein „Leben“ war hinüber

Die Wiege wurde nur genutzt
damit ich schnell einschlafe
dann hast Du Dich herausgeputzt
ich war für Dich nur Strafe

Dich lieb ich hab’ ich nie gehört
und wagte nicht zu fragen
hab ich Dein Leben so zerstört?
Du hast mich kaum ertragen!!

Mich lieben das war Dir so fremd
so wie dem Mohezin der Schnee
Gefühle sie sind so verklemmt
Dein Fehlschlag tut Dir weh

Nun heute ist es viel zu spät
Du kannst mir nichts mehr sagen
weil es Dir ziemlich dreckig geht
musst noch mehr Schmerz ertragen

Versöhnung findet sie denn statt
muss lernen sie zu leben
so lang der Hass mein Herz noch hat
kann ich Dir nicht vergeben

 Gedicht 2:
Mama, ich wollte mal Danke DIR sagen
Du hast alles alleine ertragen.
Bestehst aus Haut und Knochen nur
aus Dir strahlt die Erschöpfung pur

Du sitzt, nein sitzen kann ich es nicht nennen
bist kaum als Frau, noch sonst zu erkennen

Wie dringe ich ganz durch zu Dir
wenn Du nur kannst, dann helfe mir
Flehend bitt’ ich um die Hand
seh’ den Schmerz in Dir, zuvor nie gekannt
Die Augen so starr und müde sie sind
kein Lachen mehr da, das Dich hat bestimmt.

Gestern, das weiß ich und glaube noch jetzt
haben all meine Tränen Deine Seele benetzt
Was auch geschah‘ in unserem Leben
tut es auch weh, ich will Dir vergeben.
Schneid jedwede Fessel von Bindung entzwei
so geb ich von Herzen ab heute Dich frei

Der ewige Schöpfer und Herrgott allein
vergibt Dir die Sünden erlässt Dir die Pein
Du wirst liebkost, statt stetiger Hiebe
es wartet auf Dich ein Reich voller Liebe
Möcht‘ so gern sehen, dass du Dich entspannst
und somit den restlichen Weg gehen kannst

Gehst Du irgendwann den letzten Schritt
mein Jesus verspricht, er geht mit Dir mit
Denn Jesus mein Retter erwartet Dich schon
sitzt voller Liebe für Dich auf dem Thron
So hoff ich und bete mit Zittern und fleh‘,
dass Du die Gerechtigkeit Gottes verstehst

Möchte Dich treffen im Himmel so gern
und mit Dir reden auf dem Schoß des Herrn
dort werden wir von Liebe getragen
wir können reden und ich DANKE sagen

(für meine Mom, die ich nicht erreichen kann, nicht mehr in dieser Welt hoffend auf die nächste und wenn es nur für den Moment der Vergebung ist, ich will dich wieder sehen gesund, froh und lachend Mom, ICH LIEBE DICH 21. Mai 2004)

Gerne würde ich meine Mutter ehren, aber …. – ein Tag, wie Heiligabend – Geburtstag – mich daran erinnert, dass nicht alles in Ordnung ist.
Mein Sohn wird kommen, wir werden eine gute Zeit haben und damit werde ich meine Mom segnen und vielleicht schaffe ich es doch irgendwann noch mal sie zu besuchen – im Heim und in ihre Welt durchzudringen.

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Über maripoet

I follow the carpenter und lächle, wenn was schief geht - schließlich ist es ja schon passiert und nicht mehr zu ändern ... Es gibt so vieles bemerkenswertes, das wirklich Wert ist bemerkt zu werden und so schreibe ich mir von der Seele was auf ihr liegt, so wird sie leichter und ihr habt was zum grinsen oder denken - an sehr guten Tagen beides :-)
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