Menschen in Deiner Umgebung sind ein Geschenk

Erst neulich staunte ich darüber welch geniale Menschen so in meinem Umfeld leben und damit meine ich nicht nur die, die als Familie, Nachbarn oder Kolleg(inn)en in meiner Nähe sind, da gibt es noch so viele Menschen, die ein echtes Geschenk sind. Natürlich gibt es auch die nervigen Menschen, aber selbst die sind ein Geschenk. Menschen machen mein Leben lebenswert, ich kann mich an sie verschenken. Die Unverschämten bekommen einfach eine Meile mehr (so lange ich das kann), denn sie stehen ja nicht morgens auf, um unverschämt zu sein, das Wort alleine birgt ja schon eine Menge in sich – un verschämt – ohne Scham – niemand wird ohne Scham geboren, aber manchmal spielt das Leben einem einen Streich und Menschen verlieren ihre Scham – weil ihnen die Würde genommen wurde – weil Grenzen übertreten wurden und das vielleicht nicht nur einmal – so müssen sie nun un-verschämt sein, um ihr Recht zu bekommen – oder sie glauben sie müssten es sein, weil sie Angst haben, dass ihnen das erneut widerfährt.
Da gibt es die Menschen, die mich nie verstehen werden – sie finden mich anstrengend und sagen das auch – sogar zu Menschen, bei denen ich das nicht so gerne habe, bei denen ich unkompliziert sein will  – und dennoch ist es eine Auszeichnung, denn wer es möchte, strengt sich an Kontakt zu halten bzw. mit mir zu arbeiten. Warum manche Menschen das von mir denken, ist mir durchaus klar – ich renne nicht mit jedem Strom mit und wenn mir jemand etwas sagt, glaube ich es nicht nur weil diese Person es gesagt hat oder mache ich es nicht sofort, egal wer diese Person ist – also ich meine wenn jemand sagt „spring“, ist es mir egal wer diese Person ist – so lange es keinen Grund für mich gibt zu springen, springe ich nicht, auch wenn die Person Chef, Vorgesetzter, Pastor oder Freund, Familie ist. Damit habe ich mir schon viele “Feinde“ gemacht, aber es hat mich auch davor bewahrt auf falschen Wegen zu gehen. Wenn diese Leute wüssten, dass ich eigentlich ganz einfach zu handlen bin – also ziemlich umgänglich bin, dann hätten sie mir ehrlich ihre Beweggründe erläutert und keine durchschaubaren Ausreden geliefert. Ich will hier keine Beispiele nennen, weil es missverstanden werdne kann, aber eines will ich sagen – sitze ich erstmal im Boot, lasse ich mich auch nicht von einem Sturm oder sonstigen Unwetter rausschmeißen – äußere Einflüsse sind da für mich maßgeblich, da brauch ich schon einen mich überzeugenden, triftigen Grund – okay ich bin kompliziert oder sogar schwierig. Die Menschen um mich herum sind so kostbar, ich lerne von ihnen – entweder nicht so zu sein wie sie, oder die guten Eigenschaften zu übernehmen. Es gibt Menschen mit ähnlichem Lebenslauf wie meinem – da kann ich Erfahrungen teilen, trösten. Es gibt Menschen, die mir ein Vorbild sind – sie sind nicht perfekt, das liebe ich an ihnen und trotzdem können sie das ein oder andere, das ich an ihnen bewundere. Am meisten jedoch bewundere ich meine echten Freundinnen, die mich nehmen wie ich bin – davon gibt es nicht viele – Gott sei Dank!!! Ich selber bin jemand, die auch mal was sagt, was nicht so angenehm ist, mittlerweile versuche ich es auch in “Watte“ zu packen, das gelingt mir nicht immer – ich frage unangenehme Fragen – ich zeige auf Schwachpunkte (niemals öffentlich, wenn’s persönlich ist), ich spreche aus, was andere sich nicht trauen, aber denken. (okay das macht es schwierig, wenn man damit nicht rechnet) Auf der anderen Seite erleben mich die meisten Menschen als Jubler – ich kann mich überschwänglich freuen, nein ich MUSS mich überschwänglich freuen – mich „mal ebenso“ freuen geht nicht. Freude ist etwas, das man mir ansieht, anhört und das ich nicht verbergen kann – über Gaben, die andere haben und wie sie sie einsetzen – ich freue mich über gute Posts und über Lächeln – ich liebe es Menschen zu motivieren, sie zu erMUTigen. Mein Sohn konnte das auch – also die Freude übersprudeln lassen, als kleines Kind war das HERRlich, irgendwann in seiner Pubertät bekam er zum Geburtstag ein Geschenk – öffnete es, bedankte sich “brav“ und legte es zur Seite. Natürlich habe ich da nachgefragt – er bestätigte, dass er sich freute – “Ja Mama, ich freue mich doch“ hat er gesagt … als ich ihn fragte, warum es niemand sieht lächelte er, zumindest versuchte er ein Lächeln, bis heute frage ich mich, ob es die Pubertät war, oder ob das Geschenk falsch war (nein, ich weiß nicht mal mehr was es war). Alleine deshalb ist es mir immer wieder wichtig Freude zu zeigen, persönliche Geschenke zu machen, Geschenke, die mein Gegenüber segnen. Geschenke zu machen, ist mir eine Freude am liebsten überschwänglich  – die meisten Menschen hüten sich mittlerweile davor, mir zu sagen was sie mögen und was nicht – ich lasse mich “herausfordern“ von Menschen, die es noch mehr schaffen anderen eine Freude zu bereiten, die es sogar schaffen mir etwas persönliches zu schenken – ich denke da an zwei ganz besondere Torten – jede in ihrer Weise, war ein sehr persönliches Geschenk. Dann gibt es Menschen, die mir unbedingt etwas schenken wollen und dabei vergessen, dass sie selbst das größte Geschenk für mich sind, weil sie mich anspornen, weil sie sind wie sie sind, weil es sie in meinem Leben gibt. Diese Menschen tun mir auch etwas Gutes, weil ich lächeln muss, wenn ich sehe, was sie ausgesucht haben und ich versuche nachzuempfinden, wie sie (oftmals) auf diese falsche Fährte kamen. Auch hier nenne ich keine Beispiele, es ist so wertvoll, dass Menschen sich mit mir auseinander setzen, alleine das zählt für mich. Sich mit mir auseinander zu setzen kostet zeit und Zeit ist das kostbarste Gtu, dass es gibt, wenn sie kann man nie wieder zurückholen – ist Zeit verbraucht ist sie futsch …. Dann gibt es  Menschen, mit denen ich eigentlich wenig in Kontakt bin, die mich sicher durchschaut haben – so fühlt es sich an – und die Dinge sagen wie: “Du passt zu uns, weil Du bunt bist – so unerwartet, man sieht Dich an und muss feststellen, dass Du doch so anders bist – unkompliziert, mutig, entscheidungsfreudig, keine Angst hast getroffene Entscheidungen aus guten Gründen zu überdenken und zuzugeben, dass Du nicht perfekt bist.“ Es gibt eine Person, die sagte ich sei so herrlich Gender – ich weiß nicht ob es eine gute Aussage ist, wenn man denkt ich sei nicht fisch noch Felsich (das bedeutet doch Gender, oder?#Scherz)  aber es trifft das ganze doch ungemein. Z.B. bin ich Single, dennoch liebe ich nichts mehr als die Ehe, ohne ihr gefühlvoll sehnsüchtig nachzuschmachten. Aber wehe, wenn meine verheirateten Freundinnen oder Freunde ehemüde werden und beginnen das Singleleben anzuschmachten, die wissen schnell wieder die Vorzüge der Ehe zu schätzen. Insofern bin ich Gender ich lebe so (als Single) und vertrete aber so (Ehe ist saucool). Natürlich darf jede(r) mal in seiner Situation unzufrieden sein und meckern, davon mache ich mich nicht frei. Letztendlich versuche ich jedoch in der Situation den Sinn zu finden und wenn ich mal keinen Sinn finde, dann bete ich gerne gemeinsam für Weisheit – halte die Spannung aus und höre einfach nur zu.
Menschen sind echte Geschenke – ich liebe sie – ich liebe die, die mir gut tun, ich liebe die, die mir weniger gut tun und selbst die, die mir wehgetan haben, versuche ich zu verstehen – wo kommen sie her, wie kann ich sie segnen, was war der Auslöser für den Schmerz – war er in mir – ist er in ihnen und wie kann ich helfen oder hilft einfach nur lächeln? Und Gott sei Dank, gibt es so viele Menschen, dass ich mich nicht mit allen anfreunden muss, weil es andere gibt, die mit ihnen befreundet sind. Diese Freundschaften kann ich dann aus tiefstem Herzen segnen. Die Freundschaften, die ich gern hätte und nicht habe segne ich übrigens auch aus tiefstem herzen – neid ist da nur kontraproduktiv.
Es gibt so viele Gedanken, die ich nicht übernehmen muss, weil andere sie denken – es gibt die Freiheit ja und nein zu sagen. Es gibt da einen Sender, der Gottesdienste überträgt und jenen aus USA – die sagen zu allen Menschen, Referenten, Musikern und Vortragenden immer denselben Satz „Jesus liebt Dich und ich auch!“ (Jesus loves you so do I) Oft denke ich, dass das so unnatürlich ist, das zu JEDEM zu sagen – welche Motivation treibt sie dazu? Mir fällt das schwer, oft denke ich, genügt es nicht, dass Jesus diese oder jene Person liebt? Er hat bestimmt genügend Menschen, die diese Menschen auch lieben können… zack jetzt erwische ich mich selbst und frage mich, wenn ich jetzt die Person bin, die die Ehre hat Jesu-Liebe auszustrahlen, die evtl. DIE Person ist, die zu der anderen durchdringt und Gottes Liebe bringen kann. Dann strenge ich mich an, so gut es geht und tatsächlich haben sich daraus schon Freundschaften entwickelt, oder ich habe meine Meinung über diese Menschen geändert, weil ich dran geblieben bin – diese Menschen sind echte Bereicherungen für mein Leben, weil ich mich verändert habe – mehr zu dem entwickelt habe, die ich sein will.
Menschen in meiner Umgebung sind ein Geschenk – ein Geschenk, das ausgepackt werden will – manchmal voller Freude und Erwartung und manchmal einfach nur “Danke Mama!“
Deshalb will ich DIR einfach mal Danke sagen, danke, dass DU bist, wie DU bist und mein Leben bereicherst.

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Über maripoet

I follow the carpenter und lächle, wenn was schief geht - schließlich ist es ja schon passiert und nicht mehr zu ändern ... Es gibt so vieles bemerkenswertes, das wirklich Wert ist bemerkt zu werden und so schreibe ich mir von der Seele was auf ihr liegt, so wird sie leichter und ihr habt was zum grinsen oder denken - an sehr guten Tagen beides :-)
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