Der erste Schritt nach vorne, ist zu entscheiden, nicht stehen zu bleiben ….

…. für meine „klugen“ Sprüche bin ich allerseits bekannt – geliebt und gehasst – jedoch zitiere ich niemals etwas, hinter dem ich nicht stehe, besser ich werfe es nicht einfach so dahin, weil es gerade passt – meist benutze ich Zitate, weil sie ausdrücken, was ich so nicht zu sagen vermag.
Heute möchte ich über Entscheidungen schreiben, alleine das Wort in sich birgt viel mehr, als es scheint ….
Ent-Scheidung – das bedeutet, ich trenne mich von einer Trennung und stehe zu einer Zu Sage ….
Entscheidungen haben Konsequenzen, Konsequenzen, mit denen ich zu leben habe, weil ich die Entscheidung getroffen habe. Dabei muss man einsehen, dass niemand anders für einen die Entscheidung treffen kann, man ist es immer selber der die se Entscheidung annimmt oder umsetzt. (Ich meine mündige Menschen – also keine Kinder, wobei auch Kinder gerne Konsequenzen austesten.)
Konsequenzen sind nicht immer negativ . auch wenn es immer in unserem Ohr klingelt „DAS hat Konsequenzen!“ und wir den drohenden Finger des Vaters/Mutter/Lehrer/Beamten …. sehen, eine Konsequenz ist gut, denn wie nutzlos wäre unser Leben, ohne Resultate.
So oft lese ich diese Abschiedsmails von Kolleginnen und Kollegen, die sich für alles möglich bedanken und ihre Vergangenheit belobigen – fast rosa ausstaffieren, Das werde ich nicht tun, wenn ich meinen Arbeitsplatz oder die Firma verlasse, werde ich ungefähr so was hier schreiben:
“Natürlich bedanke ich mich für die gute Zusammenarbeit, aber viel mehr für Stolpersteine, Reibungen und in erster Linie für die Bemerkungen hinter meinem Rücken, die die mir dann irgendwann zugetragen, oder ins Gesicht gesagt wurden und für ganz besonders für die Bemerkungen, die augenscheinlich „stumm“ blieben. Denn ausgesprochene Worte verändern das Leben – höre ich sie, kann ich sie nutzen und meine oder Ihre Sichtweise ändern, bleiben sie „stumm“ verändern sie nur die andere Person – in ihrer Einstellung zu mir – gewollt oder ungewollt – positiv oder negativ. Es ist ein Lernprozess mit Menschen zu arbeiten, die eine Meinung haben, ohne dass sie eine Erfahrung hatten – eine Herausforderung, der ich mich gerne (wissend) gestellt habe.
Bitte drücken Sie jetzt nicht auf „Antworten“, weil etwas gesagt werden muss, weil es üblich ist viel Erfolg zu wünschen oder weil etwas so nicht stehen gelassen werden kann – ich weiß, wer mir Gutes und Erfolg wünscht, ich weiß, wer sich lieber entschuldigen möchte (und es vielleicht nicht kann), ich weiß auch wer sich gerade (wieder einmal) ärgert – antworten Sie einfach, indem Sie sich bewusst machen, dass ein gesagtes Wort Auswirkungen hat – dass Zusagen Hoffnung schenken, wenn sie erfüllt werden aber, dass sie enttäuschen oder gar verletzen, weil es doch nicht geklappt hat, egal, ob sich Umstände verändert haben – seien Sie Sie selbst und stehen Sie dazu!!!
Sagen Sie nur Ja wenn es ein Ja gibt und Nein, wenn es ein Nein gibt – und wenn es ein weder noch gibt, geben Sie Ihrem Gegenüber die Chance das zu erfahren.

Der Zeit  etwas Zeit geben, denn alles kommt wenn es kommen muss nicht einen Moment früher oder später.“
Der erste Schritt nach vorne, ist zu entscheiden nicht stehen zu bleiben, das ist es was uns antreiben sollte – wir wollen eine bessere Welt – ja dann los fangen Sie an und wenn Sie nicht wissen wie – warten Sie – so lange bis sie den ersten Schritt getan haben, indem sie beschlossen haben nicht stehen zu bleiben …..

compassion

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Über maripoet

I follow the carpenter und lächle, wenn was schief geht - schließlich ist es ja schon passiert und nicht mehr zu ändern ... Es gibt so vieles bemerkenswertes, das wirklich Wert ist bemerkt zu werden und so schreibe ich mir von der Seele was auf ihr liegt, so wird sie leichter und ihr habt was zum grinsen oder denken - an sehr guten Tagen beides :-)
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