Freundliche Begegnungen

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Angst ist genügsam, sie nimmt immer den Raum ein, den man/frau ihr gibt – fülle diese Räume mit Freude und Angst hat keinen Platz mehr. Ja das ist einfach gesagt – auch ich kenne Ängste – erst kürzlich stellte sich zu meiner Spinnen- und Höhenphobie die Rolltreppenphopie ein … immer wenn ich eine Rolltreppe benutze, die links und rechts verglast ist und bei der man bis in das Untergeschoss sehen kann (z.B. in Shopping Galerien) stellt sich in mir die Höhenangst auf “Alarm“ ungefähr so wie wenn ich eine Gittertreppe benutze, die mir den Boden unter den Füßen zeigt. Klar könnte ich jetzt immer Treppenhäuser benutzen oder Fahrstühle, aber ich frage mich wie lange dauert es bis meine angst auch diese Räume einnimmt – wehret den Anfängen – oder was Hänschen nicht lernt – lernt Hans nimmermehr …. In den Sprüchen der Bibel findet man den Ausspruch Gewöhne einen Knaben an seinen Weg, so lässt er auch nicht davon, wenn er alt wird. Sprüche 22, 6: also was man im kleinen lernt, kann dann im Großen angewandt werden. So kämpfe ich jedes Mal, wenn ich auf die Rolltreppe gehe halte mich an beiden Seiten fest – gehe vorsichtig – sehe lustig aus und lächle, weil ich mir dabei vorstelle, was in meinem Kopf vorginge sähe ich jemanden so die Rolltreppe besteigen “Soll sie doch die Treppen nehmen!“ und damit der Angst Raum geben? “Nein, Nein und nochmal Nein!“ “Angst fressen Seele auf!“ sagt man und meine Seele soll fröhlich sein, vor Freude springen und jauchzend jubeln – auch auf einer Rolltreppe – innerlich mindestens – vielleicht mache ich das einfach zukünftig – ich freue mich über die Rolltreppe und jauchze (wie andere auf einer Achterbahn) (sehe gerade vor meinem inneren Auge die umstehenden Personen Gesten an ihrem Kopf machen, aber Menschenfurcht kenn ich nicht zumindest nicht wenn es darum geht sich selbst zu blamieren). okay – vielleicht fange ich bei der Spinne an – begrüße sie und bitte sie einfach den Raum zu verlassen – renne also nicht schreiend raus und rufe Marius !!!! Der mich sowieso nicht hört – Mama und Papa rufen hilft auch nichts – die hören mich auch nicht (mehr). vielleicht schreibe ich irgendwann mal einen Post “Das Gespräch mit der Spinne!“ Wie auch immer – ich glaube es sollte uns bewusst sein, dass Angst nur den Raum einnimmt, den wir ihr geben, wir lassen uns einschüchternd weil wir der Angst den Vortritt lassen – anstatt den Verstand einzuschalten – oder einfach nur zu lachen – Lachen wirkt entwaffnend – wenn wir z.B. mit unseren/einem Kind schimpfen wollen und es lächelt oder lacht sogar ganz laut – wie schnell ist die Wut weg und so ist es mit der Angst – schenke ihr ein Lachen und Du wirst merken Angst fressen Seele nicht mehr auf – Angst löst sich in Luft auf ….sei freundlich zur Angst- das vertreibt sie ….. und tschüss ….

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Über maripoet

I follow the carpenter und lächle, wenn was schief geht - schließlich ist es ja schon passiert und nicht mehr zu ändern ... Es gibt so vieles bemerkenswertes, das wirklich Wert ist bemerkt zu werden und so schreibe ich mir von der Seele was auf ihr liegt, so wird sie leichter und ihr habt was zum grinsen oder denken - an sehr guten Tagen beides :-)
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