Das erste Weihnachten ohne Jesus

So oder so ähnlich würde es in der Himmelsbild betitelt ….reißerische Texte folgten und berichteten davon wie sehr der Vater seinen Sohn vermisst – evtl. noch mit einem Foto auf den man den abreisenden Sohn schemenhaft erkennt – in der Ecke am Kamin der ältliche Vater der einsam einstaubt (die Lebensmittelkette lässt grüßen)…
Dabei war es ein gemeinsamer Entschluss – eine Dreieinigkeit kann sich nicht uneins sein und keiner der dreien kann von den anderen Urlaub nehmen – so wie unsereins – wenn’s mal nicht so läuft – nehme ich mir ein paar Tage frei – ok die Ursache war die selbe – es läuft nicht so gut – auf Erden – aber diese Auszeit hat Jesus mit einem hohen Preis bezahlt – dem höchsten, den wir auf Erden zahlen können – das Leben. Es war ja auch keine Auszeit, sondern eine Mittendrinzeit – sozusagen auf ins Chaos ein wenig Licht bringen, so wenig, dass alle geblendet sind. Licht hat ja noch nie geschadet – außer in einer Diskothek – oh als jugendliche bin ich mal so lange in einer Disko gewesen, bis sie das Licht angemacht haben – seitdem ist es mir schwer gefallen – mich auf die Polster zu setzen und ohne Bedenken die Nassräume zu nutzen, selbst auf den Barhocker habe ich was gelegt. Das war sehr heilsam und so ist es auch mit dem Licht das Jesus bringt – wenn er mal was durchleuchtet – kann man nicht mehr einfach so drüber weg sehen. So ist es heute auch – der Glaube scheidet sich an Jesus – also wenn jemand glaubt – scheint Jesus unglaublich zu sein.
So war also für Gott der Tag gekommen an dem er Weihnachten ohne Jesus verbrachte, denn Jesus musste leuchten – in der Krippe im Stall – den Menschen auf Erden Frieden und Freude bringen – ein harter Job – schließlich blieb er umstritten – die einen stritten weil er aufdeckte und die anderen weil er zudeckte – persönliche Begegnungen endeten immer mit dem Gefühl geliebt zu sein – okay die Verkäufer an den Tischen im Tempel sehen das bestimmt anders, aber auch da hat er aus Liebe gehandelt, aus Liebe zu des Vaters Haus
und Gott ???
Im Alten Testament lesen wir das ein oder andere Mal, dass Gott, eifersüchtig – oder wütend war – im Neuen ist mir so etwas noch nicht aufgefallen. Na klar ist das nicht so, weil er ja Jesus geschickt hat. Hm, aber als Vater? also wenn man mit meinem Sohn so umgeht, wie man mit Jesus umgegangen ist, dann wäre ich schon emotional betroffen, um es gelinde auszudrücken …. ich frage mich echt, ob hier das eine Gefühl das andere aushebelt – sprich die Liebe zu den Menschen und die Sorge um das eigene Kind …. was ist da los? Seit dem ersten Weihnachten ohne Jesus?

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Über maripoet

I follow the carpenter und lächle, wenn was schief geht - schließlich ist es ja schon passiert und nicht mehr zu ändern ... Es gibt so vieles bemerkenswertes, das wirklich Wert ist bemerkt zu werden und so schreibe ich mir von der Seele was auf ihr liegt, so wird sie leichter und ihr habt was zum grinsen oder denken - an sehr guten Tagen beides :-)
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