Post

Als ich heute morgen das erste Mal heute wach wurde – war ich nicht bereit aufzustehen – ich gab zwar nach, weil der Morgen mich immer ins Bad ruft, aber ich behielt die Augen einfach zu, beim Gehen blinzelte ich nur und die zwei Meter hin und zurück waren eher schlafwandeln, als aufstehen , dann kuschelte ich mich in meine frisch gewaschene Bettwäschen und schlief einfach weiter – ohne zu träumen echter Tiefschlaf – schließlich habe ich ja noch Urlaub und den Alltag will ich bis kurz vor Schluss draußen lassen. Als ich das zweite Mal wach wurde, entschied ich aufzustehen und im Halbwach hörte ich meine Türklingel, die pocht und am Ende jauchzt sie …. ich liebe das Geräusch – es hat geklingelt!!! Ich sprang aus dem Bett nahm meine Kuschelhose mit rannte zur Tür und drückte auf – die Haustüre machte klack – oh je da kommt jemand – ich öffnete meine Wohnungstüre hörte das Wort „Post“ und kämpfte mit der mitgeschleiften Kuschelhose, die sich einen Spaß daraus machte sich immer wieder neu zu verknoten  während ich die Schritte hörte, die sich meiner Haustüre näherten … “Moment“ entfleuchte es  meinem Mund – ich hörte mich ziemlich panisch an, dachte ich – einen kurzen Moment dachte ich es geht auch ohne Hose – stell Dich einfach quer hinter die Türe und lass nur Deinen Kopf raus gucken – so macht es zumindest immer meine Nachbarin (70+), wenn ich mal unverhofft vor der Türe stehe – aber dann schoss mir sofort der Moment durch den Kopf in dem sich diese Akrobatik auflöst, denn so eine Wohnungstüre öffnet sich, wenn man sie nicht mit beiden Händen in der Position hält, in der man sie haben will und wenn die Post klingelt, muss ich unterschreiben …… na der Nachbar, der das Post bekommt sollte sehr dankbar sein …. die Hose entfesselte sich die Beine schlüpften rein und die Stimme sagt „Kein Problem!“  Oh je die Haare und  … ach egal …. ich lächelte als ich mich endlich zeigte – sofern man das mit eine verquollenem Gesicht kann – die Postbotin schaute wissend “Mari Schmidt?“ Sie hatte meinen Namen gesagt und das mit richtiger Betonung,  ich nickte nur mit einem verschlafenen Ton … “Einschreiben!“ entgegnete sie … durch meinen halbwachen Kopf zuckten nun „“Bin ich zu schnell gefahren? – Schon wieder die bucklige Ver …  ? Meine Kündigung““ Ich konnte keinen gelben Umschlag sehen, als musste es etwas anderes sein “Unterschreiben Sie bitte hier unten rechts“  in meinen entsetzten Gesicht las die Postbotin wohlmeine Gedanken, sie schaute streng (glaube ich)  sie gab mir einen weißen festen Brief und ich drehte ihn sofort um – die erste Anspannung des Morgens verflog umgehend  der Absender hüllte mich in eine Wolke des Friedens und mein Mund formulierte laut “Oh wie schön, danke!“ sagte sie noch bitte oder gerne? Ich weiß es nicht mehr – ich schloss die Wohnungstür glückselig – legte den Brief auf meine Kommode im Flur – startete die Kaffeemaschine trank meine zwei  Gläser lauwarmes Wasser (Gruß an B. – seit Willingen täglich mein erster und bisher leider einziger Schritt zu LL) und ging zurück zu meinem Bett   seit meinem Aufenthalt i d Ostfriesland ist es mir wichtig einen Moment kniend vor dem Bett zu verharren – für die Nacht zu danken und kurz meine Anliegen vor Gott zu bringen, um dann ich den Tag zu starten. Der Kaffee roch sehr verlockend – so nahm ich irgendeine Tasse und ging mit dem Kaffee und dem Brief ins Wohnzimmer – erst die morgendliche Mail  Pastor Hans-Peter Mumssen <pastor@cza.de>  mit der Tageslosung und persönlichen Worten von ihm oder seiner Frau  “Wer auf den HERRN hofft, den wird die Güte umfangen. Psalm 32,10“ steht da heute und ich fand sofort ein JA, denn dieser Brief war bestimmt voller Segen – er kam von einer “Schwester“, die mich zu einem Vortrag eingeladen hatte und darin war bestimmt die versprochene CD – darüber freut ich mich jetzt schon – ohne den Brief zu öffnen – ich las also die Mail und dann noch Jesus DE weil Samstag ist, bekomme ich immer zwei Inputs  … „Es gibt Leute, die, wenn ein Klavier transportiert werden soll, sich drücken, indem sie den Klavierstuhl tragen. “ von Corrie ten Boom“ grinsen musste ich – denn ich kann gut verstehen, dass ein Klavier Herausforderung bedeutet und der Stuhl muss ja auch transportiert werden J

Also ein Schluck Kaffee und dann den Brief andächtig und vorsichtig öffnen – Eine Karte mit herrlichen Rosen  und einem “Thank you“ in sehr schöner Handschrift geschrieben las ich sehr ermutigende Worte – u.a. “wir haben  einen großzügigen Gott ….“ und “wir haben Dich weiterempfohlen“  tja und dann fiel mir großer Segen in die Hände – sie nannte es “Liebesgabe“ – ich habe seit Monaten die Worte der Versorgung Gottes auf meinem Herzen – immer wieder kommt „ER wird Dich versorgen!“ mir schwirren die Vögel  auf dem Felde im Gedächtnis, wenn ich bete und da war sie die Liebesgabe – Gott antwortet wenn wir beten – auch wenn das bedeutet, dass Dich die Post aus dem Bett schmeißt und Du ziemlich unwürdig einen Segensbrief bekommst – Gott freut sich, dass er Dich überraschen darf – mit der gleichen Freude (oder sogar mehr) die wir empfinden, wenn wir Menschen überraschen.
Post

Danke Gott und Danke W. für Deine Liebesgabe und die CD – „“Viel Freude damit!“ habe ich jetzt schon, ohne es auszugeben.

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Über maripoet

I follow the carpenter und lächle, wenn was schief geht - schließlich ist es ja schon passiert und nicht mehr zu ändern ... Es gibt so vieles bemerkenswertes, das wirklich Wert ist bemerkt zu werden und so schreibe ich mir von der Seele was auf ihr liegt, so wird sie leichter und ihr habt was zum grinsen oder denken - an sehr guten Tagen beides :-)
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