Aufhören zu denken und anfangen zu danken

Man sagt, dass man oft erst dankbar für etwas wird ,wenn man es verliert ….das möchte ich nicht!!!! Ich will jetzt dankbar sein für ALLES was ich habe!!! “Oh, das musst Du auch Mari !“ – wie gut es mir doch geht – aber das ist nicht, wofür ich dankbar sein möchte (natürlich bin ich für meinen übervollen Becher Leben dankbar- aber das ist nicht was ich hier betonen will)  – ich will neu starten bei den “kleinen Dingen“ beginnen, die näher betrachtet richtig große Wunder sind.  ich will für die guten und auch die anderen Dinge danken, denn selbst wenn etwas nicht perfekt ist – hat es eine gute Seite und wenn etwas schief geht bin ich keine Verlierer, sondern ich habe erkannt so geht’s eben nicht und wähle dann einen anderen Weg, dankbar dafür, dass ich das weiß.

Aufhören zu denken und anfangen zu danken – das soll mein Lebensstil sein.

Viel zu oft mecker ich oder bin unzufrieden – Dankbarkeit macht glücklich. Je mehr ich mich beklage desto größer werden die Sorgen – je mehr ich mich bedanke desto größer die Freude. So wechseln die Gedanken ins Bedanken und das ist doch der bessere teil, oder?

In der Bibel gibt es so viele Stellen die Dankbarkeit ausdrücken über 300 also für jeden Werktag – , das muss doch reichen, denn sonntags sind wir ja in der Gemeinde und da ist Dankbarkeit  die Schwelle zum Eingang, oder?

Nicht zu danken, macht mich dumm: Römer 1:21 „Weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde.“

Danken macht wertvoll

Psalm 92,1 (b) Das ist ein köstlich Ding, dem HERRN danken, und lobsingen deinem Namen, du Höchster,

Kolosser 3:15 „Und der Friede des Christus regiere in euren Herzen, zu dem ihr auch berufen worden seid in einem Leib! Und seid dankbar!“
Das Atmen z.B. – wieso höre ich nicht auf zu atmen, wenn ich schlafe? Mein Herz schlägt weiter, der Magen arbeitet, das Blut zirkuliert – ich überlebe den Schlaf – wache morgens erholt (meistens) auf und starte frisch und neu in den Tag!!! Okay – ich habe keine Galle mehr – aber ein anderes Organ – die Leber hat den Job übernommen – nicht, dass die Galle überflüssig wäre – aber sie war nicht so gut drauf vor einem viertel Jahrhundert wurde sie mir entfernt und die Leber hat sich nicht beschwert – so ÖÖÖH nun bist Du dauerkrank und ich muss Deinen Job mit machen …. nein für die Leber war es selbstverständlich und ich habe keine Einschränkung beim Essen – ich kann genießen – sogar besser als zuvor, weil ich keine Koliken mehr habe (danke Herr) ich habe die Narkose überlebt – mein Körper war narkotisiert und trotzdem hat er funktioniert. Dafür bin ich dankbar. Noch einen Effekt will und darf ich nicht vergessen:

Ein dankbares Herz sendet einen so unwiderstehlichen Duft in den Himmel schickt, dass es Gott und seinen Segen förmlich anzieht, woher ich das weiß? Nun, wie sehr freuen wir uns schon, wenn unserer Kinder sich bedanken – das ist nur ein Bruchteil der Freude Gottes über uns. Ich erinnere mich sehr gerne an ein Gespräch mit meinem Sohn – ich entschuldigte mich für meine Erziehung – auch wenn das keiner glaubt, aber es gab Regeln, deren Einhaltung für mich sehr hoch gehangen waren – und ich um ein vieles ungnädiger war als unser Herr es ist – aber er bedankte sich dafür, dass ich streng war und ihm Leitlinien gegeben habe, das unser Leben nicht chaotisch wurde obwohl die Umstände chaotisch waren. Wie sehr mein Herz da aufging kann nur jemand wissen, der diese Art Dankbarkeit und Vergebung bereits empfangen hat. Und das ist nur ein Bruchteil der Freude Gottes über unser dankbares Herz.

1.Thessalonicher 5,18 seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christo Jesu an euch.

Epheser 5:20 und saget Dank allezeit für alles Gott und dem Vater in dem Namen unsers HERRN Jesu Christi,

„Alles was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird.“  1 Timotheus 4,4

Nun beginne ich eine Dankbarkeits-Liste
führe sie fort mit Deinem Leben und mit Deiner Dankbarkeit  – sie ist unvollständig, weil sie ein Wegweiser sein zum Pfad der Dankbarkeit: sein soll

Atmung Ich atme ein und aus – obwohl ich kein Band höre, das es mir immer vorschreibt

Lunge die durch die Rippen geschützt wird – sie funktionieren gemeinsam, ohne Antrieb

Kreislauf der das Blut zirkulieren lässt – auch nachts, wenn ich schlafe, der mich zur Ruhe bringt, wenn Gefahr im Verzug ist und einfach kollabiert

Herz es pumpt und pumpt und das seelische Herz – lässt sich verletzen, aber es bleibt und hört nicht einfach auf

Muskeln die wissen, wie ich meinen Arm heben muss – meinen Mund öffnen – meine Finger zum Tippen bewegen, meine Beine und Füße antreiben

Nerven Milliarden von Nervenzellen steuern alle wichtigen Körperfunktionen. Über meine Sinne vermitteln Nervenreize mein Bild von der Außenwelt, selbst mein Innenleben, meine Gefühle und mein Verhalten, wird von ihnen reguliert.

Adrenalin welch ein herrliches Produkt, dass mich wachsam sein lässt

Hormone  wie Dopamin, Serotonin, Noradrenalin, Endorphine, Oxytocin, Phenethylamin (PEA) die mich glücklich fühlen lassen

Gedanken die einfach da sind und die ich nicht abstellen kann – die verarbeiten, was ich lese und tue – die helfen, warnen und voran treiben

Schmerzen die mir zeigen, dass etwas nicht in Ordnung ist und nach Hilfe rufen

Schwächen – die mir zeigen wo ich stark bin und welcher Weg der Richtige ist

Füße – die mich meilenweit tragen – die die Schuhe gut aussehen lassen, die ich ihnen antue – also ich bin ein Absatzträger und meine Füße tragen es mit Fassung.

Nase –  die mir heute einen wunder vollen Duft bewusst gemacht hat, als ich zur
Arbeit ging.

Ohren – die nachts funktionieren während ich schlafe und mich weckten, als mein Sohn seinen ersten Pseudokrupp-Anfall hatte.

Augen – die mir bunte Farben zeigen – den blauen Himmel oder den Regen – auch wenn ich meine Brille nicht trage und sie die Sehschwäche (es gibt Ärzte und Optiker, die glauben ich sei fast blind) einfach ausgleichen – für einen (längeren) Moment

Stirn –  die genug Platz für Runzelfalten und Pickel hat, die aber hart genug ist,
den Schlag auszuhalten, wenn ich einen Aha-Effekt habe – oder einfach
nur hinfalle.

Wangen – die alles aufhalten, Ohrfeigen und auch dass es nicht wieder aus meinem
Mund platzt, wenn ich mal wieder alles in mich hineinstopfe und nicht
genug Gummibärchen oder Lakritze in den Mund bekomme.

Mund –  er schmollt und lacht tanzt in meinem Gesicht – je nach Gefühl gehorcht mir schließt und öffnet sich, wenn ich das möchte geht auf und zu – selbst beim Zahnarzt lässt das Gähnen raus  auch mitten in der Menschenmenge beim Fahrradfahren in Ostfriesland schließt er sich, damit nicht allzu viele Fliegen ihr Leben in mir verlieren

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Über maripoet

I follow the carpenter und lächle, wenn was schief geht - schließlich ist es ja schon passiert und nicht mehr zu ändern ... Es gibt so vieles bemerkenswertes, das wirklich Wert ist bemerkt zu werden und so schreibe ich mir von der Seele was auf ihr liegt, so wird sie leichter und ihr habt was zum grinsen oder denken - an sehr guten Tagen beides :-)
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