Gott stehe mir bei …

Heute Morgen im Gebet, dachte ich über ein Gespräch nach, es ging darum, ob Gott auf der Seite der Person war oder nicht – diese Person bittet täglich um SEINEN Beistand. Sie lebt den Wahlspruch “mit Jesus im Boot wird der Sturm gestillt“ oder auch “mit Gott auf Deiner Seite kannst Du nicht verlieren.“ sie ist mutig, weil sie Gott auf ihrer Seite weiß – schließlich hat sie sich doch bekehrt – wie es in den Kreisen so heißt – sie ist konvertiert – liest das Wort Gottes und lässt sich inspirieren, lebt authentisch – spricht über ihren Glauben wann immer sie kann und will. Es gibt niemanden in dem Leben dieser Person der nicht weiß, dass sie “gläubig“ ist. Selbst ihr Auto beweist allen die hinter ihr her fahren, was ihre Überzeugung ist – sie freut sich sogar über die Reaktionen, die sie oft im Rückspiegel beobachten kann, wenn sie an einer roten Ampel oder im Stau steht. Denn der Aufkleber mit der großen Buchstaben GOTT SPIELT IN MEINEM LEBEN KEINE ROLLE weckt Diskussionen, der Nachsatz ER ist der REGISSEUR – wird meist erst gelesen, wenn die Leute ganz nah sind, oder der Beifahrer weist den Fahrer des Wagens daraufhin. Hochmütig und stolz fährt diese Person damit durch die Gegend und regt häufig Diskussionen an. Dabei ist die Realität anders, weil diese Person nicht realisiert, dass Gott nicht nur der Regisseur – sondeer nder Autor des Lebensdrehbuchs ist.

Heute früh betet diese Person erneut: HERR steh mir bei – denn sie lebt gerade in einem sehr heftigen Sturm, sie bangt um ihr Leben – nicht ihr körperliches, da ist alles in Ordnung, nein ihre Welt und alles worauf sie sich verlassen hat, verändert sich gerade in einer Weise, die sie beängstigt.

Nun ich frage mich wie vermessen dürfen wir sein? Dürfen wir Gott um einen Parkplatz vor dem Einkaufszentrum bitten, in dem wir unsere Kauflust frönen? Um unser Geld zu verschwenden – nicht dass wir mal shoppen gehen dürften, ich meine hier das regelmäßige Geldverschwenden und Schrankvollstopfen – wenn Klamotten im Schrank hängen, die nie getragen werden, wenn der Moment des Gefallens in dem Drang “muss ich haben“ endet und das bei jeder Gelegenheit, ohne Not einfach so “weil ich kann“. Wenn Lebensmittel gekauft werden, nur um den Kühlschrank zu füllen oder falls mal einer kommt (ohne jemanden einzuladen) und in diesem Kühlschrank eins nach dem anderen verdirbt – wenn der Kühlschrank schon übel riecht, weil alles verrottet …. Darf man dann beten “Herr steh mir bei?“

Oder sollte man sich fragen – stehe ich dem Herrn bei? Tue ich was SEIN Wille ist für mich? Bin ich in SEINEM TEAM oder mach ich mein eigenes Ding? Lese ich das Drehbuch und lege es einfach nach meinem Dünken aus? Frage ich noch was ist dran – oder schleife ich Gott einfach in meine Angelegenheiten, wie Kinder Ihre Ente an der Leine hinter sich herziehen und erwarte, dass ER es (wieder) gut macht?

Ist Gott (m)eine Lastenente?  Lastenente

 

Diese Person bin ich – ja, ich habe mich heute selbst erwischt (wieder einmal) und erkannt, dass die Gnade eine Zeit lang währt, aber dass der Punkt kommt, an dem ich mich entscheiden muss, ob ich auf SEINER Seite bin. Das will ich sein von ganzem Herzen!!!! Auch wenn es bedeutet die Menschen zu segnen, die nun den Job haben, an dem ich so hänge, auch wenn es bedeutet gedemütigt zu werden, weil ich so hochnäsig war – ich will an SEINER Seite sein – ein Moment an SEINER Seite ist mehr, als …..

Herr, ich stehe Dir bei, wenn Du mich brauchst
Vater unser Himmel
geHEILIGT werde DEIN Name
DEIN Reich komme und DEIN Wille geschehe
wie im Himmel so auf ERDEN
unser tägliches Brot gib uns heute (Geben bedeutet nicht, ich nehme mir etwas)
vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern (wie auch wir)
und führe uns nicht in Versuchung (Ich geh‘ auch nicht alleine und rufe ‚hol mich raus‘)
sondern erlöse uns von dem Bösen (Du erlöst mich, nicht ich selbst)
DENN DEIN IST DAS REICH
UND DIE KRAFT
UND DIE HERRlichkeit
IN EWIGKEIT

AMEN!!!

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Über maripoet

I follow the carpenter und lächle, wenn was schief geht - schließlich ist es ja schon passiert und nicht mehr zu ändern ... Es gibt so vieles bemerkenswertes, das wirklich Wert ist bemerkt zu werden und so schreibe ich mir von der Seele was auf ihr liegt, so wird sie leichter und ihr habt was zum grinsen oder denken - an sehr guten Tagen beides :-)
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