Don Quijote oder mein Kampf gegen die Windmühlen

Don Q Heute ist Don Quijotes Kampf gegen die Windmühle die bekannteste Episode aus dem Leben des Don Q. Sie spielt im Original nur eine untergeordnete Rolle, ist aber für die meisten modernen Bearbeitungen dieses Stoffs zentral. Einer häufigen Interpretation zufolge war das 17. Jahrhundert von diesem ausweglosen Kampf des gnädigen Herrn gegen die gnadenlose Maschine fasziniert, weil der rasante technische Fortschritt damals den Machtverlust der Aristokratie vorantrieb. Die lächerliche Auflehnung des Junkers gegen Windmühlen war dafür das ideale Symbol.

So oder so ähnlich könnten auch meine letzten Bemühungen beschrieben werden, die ich unternahm, weil ich dachte …..(das sollte ich aufhören, das mit dem Denken)

Wenn man merkt, dass man etwas nicht kann oder dass etwas nicht gut für einen ist, sollte man den Mut haben stehen zu bleiben bzw. zu stoppen was man grade tut – einen Moment zu warten (um festzustellen, ob sich etwas verändert) und dann zu kommunizieren. Das ist mein Leitspruch im Leben, jedoch ist das nicht immer leicht. Beim letzten Mal war es wohl ein gefundenes Fressen für meine Widersacher, die sich nur darauf stürzten – um Wortwindmühlen zu bauen, die ihre Wahrheiten wie Lauffeuer verbreiten. Damit habe ich nicht gerechnet, es hat mich kalt erwischt und überfordert. Tatsächlich glaubte ich, ich könnte die Mühlen aufhalten, so wie Don Quijote. Das Beste daran ist, dass ich in die völlig falsche Richtung gelaufen bin, falsche Mittel gewählt habe und steinige Wege gegangen bin, dessen Folgen ich nun tragen muss.

Bitte kein Mitleid, denn letztendlich ist es soooooooo lustig – ich seh in den Spiegel und denke – was für eine Lektion !!!! Dabei hatte ich doch den Vers aus Jesaja 48,7 “Ich bin der Herr Dein Gott, der Dich lehrt, was Dir nützt und Dir den Weg zeigt, den Du gehen sollst.“ aber nein klein Mari wusste mal wieder alles besser, nun ja, nur weil es nicht geklappt hat, habe ich nicht versagt, aber ich weiß jetzt wie es nicht geht … und ich hoffe einfach, dass ich diese Lehre für die Zukunft nutze. Wenn man betet, gibt man ab und sollte es nicht wieder an sich reißen, um es dann doch selber zu machen und es dann evtl. sogar noch als Gebetserhörung zu deklarieren – selbst vor und für sich selbst. Mein Traumjob ist garnicht mein Traumjob, ist ja schonmal eine Einsicht – leider bekam ich sie erst, nachdem ich so richtig in ein Fettnäpfchen nach dem anderen betreten habe und nicht aufhörte zu laufen, obwohl meine Füße schon klebrig nass waren.

Die Losung heute “Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will ich dich sammeln. Jesaja 54,7 Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht. Epheser 2,4-5“ beruhigt mich und stellt mich zurück an den Anfang – jetzt lasse ich IHN machen und bin gespannt was draus wird.

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Über maripoet

I follow the carpenter und lächle, wenn was schief geht - schließlich ist es ja schon passiert und nicht mehr zu ändern ... Es gibt so vieles bemerkenswertes, das wirklich Wert ist bemerkt zu werden und so schreibe ich mir von der Seele was auf ihr liegt, so wird sie leichter und ihr habt was zum grinsen oder denken - an sehr guten Tagen beides :-)
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