Montagmorgen

Fröhlich springst Du umher du gute Laune, wartest nur darauf, dass ich mit Dir tanze, aber ich bin zu müde. die Nacht war gut, aber zu kurz. Heute bin ich wieder vor dem Wecker wach geworden, es fühlte sich an als wenn jemand meine Füße kitzelt, der Montagsgriesgram sagt, das sei der Fußpilz, die gute Laune flüstert mir zu, dass es Gott ist, der darauf brennt den Tag mit mir zu beginnen.  Ich lese in meinem Losungsbuch, schlage die vorgeschlagenen Bibelverse auf (Prince of Peace“ drücke ich weg, ich bin aj schon wach – zumindest sind die Augen auf und lesen)  lese ein Kapitel im Johannesevangelium, so gestärkt sinke ich auf meine Knie und lege Gott den Tag im Vertrauen vor die Füße. Okay ich danke ihm für die Menschen, für die ich sonst ausführlicher bete und sicherheitshalber erinnere ich ihn an ein paar wünsche, die ich still in meinem Herzen trage – jetzt muss ich darüber grinsen, als wenn Gott das nicht wüsste, ist er es doch der mich kennt. Im Auto auf dem Weg zur Arbeit höre ich Radio Tim Bendzko rettet die Welt, ich sehe auf die Uhr gleich müsste „Kirche im WDR“ kommen darauf warte ich, denn oft schon hat mich dieser kleine Teile um kurz vor 6 Uhr ermutigt – so auch heute:

„Sage ja zu den Überraschungen, die deine Pläne durchkreuzen, deine Träume zunichtemachen, deinem Tag eine ganz andere Richtung geben – ja, vielleicht deinem Leben. Sie sind nicht Zufall. Lass dem himmlischen Vater die Freiheit, selber den Verlauf deiner Tage zu bestimmen.“ Dom Helder Camara

In mir höre ich ein lautes JA, jedoch ist der Zweifler, der Montagsgriesgram ermahnt mich “und wenn ER Dir nimmt woran Dein Herz hängt?“ Tja in meinem Leben hat es schon viele Wendungen gegeben, Träume sind geplatzt schneller als Seifenblasen – zack “Lass dem himmlischen Vater die Freiheit ….“ Jemandem die Freiheit geben, kann man nur wenn man nicht zweifelt, wenn man einfach zulässt, weil man weiß oder ahnt es wird schon gut – kann ich das? Nach all den Enttäuschungen in meinem Leben, nach all den Menschen, die von ihrem Ursprung her verpflichtet waren anders zu sein, mich zu lieben statt mich zu verstoßen – nach all dem kann ich vertrauen? Interessanterweise habe ich Gründe gefunden, warum das ein oder andere so war wie es war – nicht weil ich es nicht besser verdient habe – sondern weil Menschen nicht anders konnten. In einem weiteren Episode in der Kirche im  WDR – Mediathek les ich etwas über ein Lied von Katy Perry, keine meiner Lieblingssängerinnen, zu schrill für mich, auffällig rebellische Tochter eines Pastors , sie singt über bedingungslose Liebe, so wie ich sie mir wünsche und weiß, dass Gott sie mir schenkt. ER sagt er liebt mich: “Weil du so bist, wie du eben bist. Mir in manchem ähnlich und in vielem nicht, manchmal meine Stütze, aber nie meine Krücke.“ Er gibt mir die Freiheit, mich zu entfalten und bewahrt sich die eigene Freiheit, auch mal etwas Überraschendes geschehen zu lassen – am frühen Montagmorgen, wenn ich merke wie mein Atem im Schal gefriert und die Freude immer noch um mich herumtanzt – sie lässt sich nicht vertreiben, sie ist einfach da – die Freude, die von innen kommt …..

Wenn früh der Atem im Schal gefriert
der Mond mit seinen Sternen tanzt
Schönheit sanft Dein Herz berührt
wird Freude in Dein Herz gepflanzt

PS das Lied heißt Unconditionally und ist Track 5 der CD: Prism, Capitol (Universal) 2013, ich höre es mir wohl mal an und wer weiß, vielleiocht wird das heute meine nächste Überraschung  …..

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Über maripoet

I follow the carpenter und lächle, wenn was schief geht - schließlich ist es ja schon passiert und nicht mehr zu ändern ... Es gibt so vieles bemerkenswertes, das wirklich Wert ist bemerkt zu werden und so schreibe ich mir von der Seele was auf ihr liegt, so wird sie leichter und ihr habt was zum grinsen oder denken - an sehr guten Tagen beides :-)
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