Gelegenheiten … mitten im Sturm

Gestern hat es bekanntlich in NRW gestürmt – eigentlich habe ich ja Urlaub diese Woche, aber gestern fand ein Seminar in unserer Firma statt, an dem ich teilnehmen sollte. Ziemlich witziges Seminar – trockener Stoff witzig vermittelt – jährlich Neuigkeiten im Arbeits- und Sozialversicherungsrecht vermittelt bekommen. Übel – versüßt durch einen witzigen Dozenten, der kabarettistisches Talent hat!!!

Während das Seminar immer lustiger wurde – tobte der Sturm draußen!!!
Die Außenjalousien schlugen gegen das Fenster – sie waren defekt und drohten sich zu verselbständigen – die Verkleidung des Hauses gegenüber wackelte und vibrierte – es stürmte – so manch eine Teilnehmerin schaute ängstlich drein – erschreckte sich bei jeden Knall und Rumms, die sonst so lustige Veranstaltung wurde mit einem herrlichen Geschepper begleitet – irgendwann erfuhr eine Kollegin, dass es keine Zuge mehr nach Hause gab – sie war gestrandet. Intuitiv bot ich ihr mein Gästezimmer an – wofür sonst habe ich es? Und tatsächlich, sie freute sich darüber und nahm das Angebot an – wir kamen ins Gespräch über dies und das und ich erzählte ihr, dass ich heute früh zum Gebet muss – 6 Uhr Düsseldorf …. ich komme mit Brötchen nach Hause, hab‘ ich ihr versprochen. Wir hielten an einem Supermarkt, kauften Lebensmittel – ich wollte kochen, während sie noch Mails abarbeitete. So räumte ich das Gästezimmer um, bezog das Bett frisch und startete in der Küche – während ich kochte, klingelte der Nachbar mit seiner Tochter, um seine Habseligkeiten, die auf meinem Balkon gelandet waren, abzuholen …. Wir wurden gleichzeitig fertig – als ich rief Essen ist fertig, rief sie „ich auch!“ Der Tisch war schnell gedeckt – sollte ich wirklich??? Naja jetzt habe ich so überzeugt von meinem Glauben gesprochen, da musste ich wohl auch das bezogen …. – ich dankte Gott für die Bewahrung, das Essen und befahl ihm den Abend an – so wie ich es immer tue – ganz normal ohne Formel so wie ich bin – sie lächelte – das gleiche Lächeln sah ich heute Morgen, als ich beim Frühstück betete – dankte und den Tag der Herrn gab – sowie für eine gute Zugverbindung betete.

Die Kollegin ist nun auf dem Weg nach Hause – sie hat sich einen Zug rausgesucht, der tatsächlich auch gefahren ist. und ich danke für die Gelegenheit mit einer mir eigentlich fremden Frau am Tisch zu beten. Keine Ahnung was draus wird – aber wie sagte ein Freund – es war der Ort und die Zeit zu der ich da sein sollte, wo ich war ….
Danke Herr für Freunde, die einem das sagen, danke dafür, dass ich sein kann wie ich bin und dass das genau das ist, was DU mein Gott nutzt.
Kein Gebet geht verloren …..       

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Über maripoet

I follow the carpenter und lächle, wenn was schief geht - schließlich ist es ja schon passiert und nicht mehr zu ändern ... Es gibt so vieles bemerkenswertes, das wirklich Wert ist bemerkt zu werden und so schreibe ich mir von der Seele was auf ihr liegt, so wird sie leichter und ihr habt was zum grinsen oder denken - an sehr guten Tagen beides :-)
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