Almosen – oder ein Geschenk für Jesus?

Ein jeder, wie er’s sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. 2. Korinther 9,7

Bald ist wieder Weihnachten und Zeit zu spenden – wie jedes Jahr – wir spenden an Organisationen am besten an “Brot für’s Leben“ das klingt ziemlich heilig. Unser Gewissen ist beruhigt und wenn wir auf dem Weihnachtsmarkt stehen, den fünften Glühwein trinken die dritte Bratwurst essen und zum Abschluss noch an einer Zuckerwatte lutschen, ist die Welt versorgt.

Bald ist wieder Weihnachten, deshalb schreibe ich heute – es ist noch warm, ja es gibt sie schon Lebkuchen, Printen und Spekulatius und ich freue mich sehr darüber, dass es sie jetzt schon gibt, denn ich habe immer die Hoffnung, dass all diese Süßigkeiten auf den hinweisen, den wir an Weihnachten feiern. Sozusagen das Evangelium auf Paletten in den Supermärkten – ja ich bin sehr naiv – ist mir aber egal – ich glaube ohne eine gewisse Naivität könnte ich das auch nicht. Derzeit arbeite ich in einem Street-team mit und mache jeden Sonntagmorgen kleine Papiertüten – ich male ein Smiley drauf und schreibe eine Vers oder etwas Lustiges auf die Tüten. Sonntags fülle ich sie mit etwas zu trinken, ein paar Süßigkeiten, Obst, Brot und einem Ei. Beim Brote machen ist mir heute Gott begegnet – ER hat mich gefragt, ob ich ihn liebe natürlich habe ich sofort JA geantwortet – da bin ich wie Petrus – immer schnell dabei – und ER sagt Moment bevor Du antwortest denk doch mal über Deine Brote nach. Ja wie jede Woche Herr – und ER : Genau! Ich so: „na und?“ und ER so Na ? Und??? diese Brote zu machen liebe ich – ich schmiere immer eine extra runde Butter drauf belege sie übermäßig und bete für die Menschen, die sie essen. begegne ihnen Herr – segne sie und ER fragt, wie soll ich ihnen begegnen? Mit Liebe und mit Überfluss das ist meine schnelle Antwort und so schaue ich auf das Brot das ich gerade geschmiert habe – es fließt über die Marmelade tropft an den Seiten herunter und las ich nochmal hinsehe – merke ich, weil es vom Anfangsstück des Brotes ist, ist die Schnitte ziemlich klein und schäme mich – so mache ich einfach noch eins. In Gedanken sehe ich Gott lächeln – aber ich weiß, ER ist noch nicht fertig mit mir, obwohl ich schon darüber nachdenke, wie ich das Frühstück für Freunde organisiere, wie ich diese Brote schmiere – ich möchte für beides dieselbe Intension haben – denselben Antrieb und dieselbe Liebe  – die Kleiderspenden – ja, ich habe viel gegeben, insbesondere als ich umgezogen bin – alles musste raus – ich bin in eine kleinere Wohnung gezogen und mein Überfluss wurde sichtbar – wie oft war ich auf der Müllkippe, um Überfluss abzuladen …. und meine Kleidung – alles was ich nicht mehr trug weg damit – die Guten ins Töpfchen die Schlechten in den Müll – was für ein gutes Werk ich doch getan habe – WIRKLICH??? heute fragt mich Gott, was ist wenn Deine beste Freundin, die Empfängerin wäre – ja, aber diese Sachen sind doch noch alle gut ….ok die Ärmel sind etwas abgeschabt, aber das Teil ist von “Hugo Boss“ “Würdest Du das Deiner besten Freundin geben?“ Stell Dir vor, wer immer dieses Teil bekommt, stirbt darin und wird gefunden und man sagt – der arme Kerl hatte noch nicht mal vernünftige Kleidung, die ihn warm hält, sieh mal, alleine nur die Ärmel – was würdest Du denken? Würdest Du Dich schuldig fühlen? sicher ist er nicht nur gestorben, weil die Ärmel schäbig waren – aber was gibst Du? Almosen oder eine Liebesgabe. Warum gibst Du, weil Du was loswerden möchtest oder weil Du jemandem was Gutes tun willst. Was wäre, wenn Deine beste Freundin – Dein bester Freund auf der Straße lebt – was wäre, wenn Du Jesus etwas schenken dürftest? Was wäre, wenn Jesus eines Deiner Päckchen bekäme?

Nur das Beste – keine Reste – das ist die DNA unserer Kirche – ist es auch die DNA Deines Gebens ? Wie wäre es, wenn Du Deinen Schrank durchforstest und weg gibst, was Du nicht tragen kannst, weil Du keine Zeit dafür hast – weil es keine Gelegenheit gibt, diese Schuhe zu tragen? Es gibt Menschen mit genügend Zeit diese Sachen zu tragen und Gelegenheit haben sie auch!!! Was wäre, wenn Du etwas kaufst, mit dem Gedanken es weg zu geben? Was ist, wenn Du Dein Lieblingsteil “Deiner besten Freundin – Deinem besten Freund oder Jesus“ schenkst, indem Du es spendest? Jesus ist in den Armen und Obdachlosen auf der Straße – ER ist in den Verfolgten ER ist ein Kriegsopfer – ER ist in Beirut und am Hauptbahnhof – kannst Du Dein Geben in diesem Gedanken tun und fröhlich sein, sogar Frieden empfinden? Ich möchte nicht jemanden damit beschäftigen, der meine abgegebene Kleidung noch prüfen muss, ob sie gut ist oder kaputt, sauber genug oder zu schmutzig – ich will nichts Löchriges geben – ich will aus dem vollen Becher schöpfen, den Gott mir im Übermaß geschenkt hat ich will den Überfluss teilen und nicht was ich übrig habe – das Gute und nicht das was “nur“ zuviel ist – Dein Herz Herr, soll in meinem Geben sein – keine Mülltüten in denen ich etwas abgebe – sondern Geschenktüten mit Lieblingsteilen für meinen Lieblingsmenschen!!! Vielleicht gebraucht – aber dennoch etwas, was mir am Herzen liegt – etwas, was ich selber gerne tragen würde – Mode von heute und nichts, was aus der Mode gekommen ist – auch wenn es in 20 Jahren wieder modern ist – heute gebe ich und nicht morgen!!! Das Lieblingskleid im Tausch gegen die die Liebe Gottes, die durch diese Gabe offenbar wird.

Kannst Du glauben, dass Jesus lebt und ER inmitten dieser Menschen ist und eine Deiner Tüten bekommt – kann er das Brot genießen und mit seinen Kumpeln über Gott sprechen? Oder was, wenn ER den super schicken Markenpullover bekommen hat, an dem nichts dran ist – kein Flecken – kein Loch – alle fragen, wo hast Du den, denn her? Und ER berichtet von der Großzügigkeit Deiner Kirche und von der Großzügigkeit Seines Vater unseres Gottes, der alles gibt nur – um (D)ein Leben zu retten!!!

Also, wenn Du spendest oder etwas tust – dann denk‘ dabei, es ist für Deinen besten Freund oder Deine beste Freundin – vielleicht hast Du nicht die Gabe des Gebens, dann mach etwas anderes von ganzem Herzen für Gott – wir müssen nicht alle Kleider spenden oder Brote schmieren – wir dürfen auch unsere eigene Begabung einbringen – meistens haben wir sie genau deshalb erhalten.

Vielleicht bist du gerade deshalb Königin geworden, um …. Esther 4, 14

Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes. 1 Petrus 4,10

11So werdet ihr reich sein in allen Dingen, zu geben in aller Lauterkeit, die durch uns wirkt Danksagung an Gott. 12Denn der Dienst dieser Sammlung füllt nicht allein aus, woran es den Heiligen mangelt, sondern wirkt auch überschwänglich darin, dass viele Gott danken. 13 Um dieses treuen Dienstes willen preisen sie Gott für euren Gehorsam im Bekenntnis zum Evangelium Christi und für die Lauterkeit eurer Gemeinschaft mit ihnen und allen. 14 Und in ihrem Gebet für euch sehnen sie sich nach euch wegen der überschwänglichen Gnade Gottes bei euch. 15Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe! 2. Korinther 9

Über maripoet

I follow the carpenter und lächle, wenn was schief geht - schließlich ist es ja schon passiert und nicht mehr zu ändern ... Es gibt so vieles bemerkenswertes, das wirklich Wert ist bemerkt zu werden und so schreibe ich mir von der Seele was auf ihr liegt, so wird sie leichter und ihr habt was zum grinsen oder denken - an sehr guten Tagen beides :-)
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