Stille

Moin, lange nichts gelesen von mir …. sorry, es war eine Zeit der Stille und es gibt ja auch genug wa ich schon geschrieben habe – vorher …..

Das Leben rennt gerade an mir vorbei und die Worte bleiben irgendwie stehen, dabei erlebe ich so wunder volles – gestern erst hatte ich eine Unterhaltung mit einem jungen Mann über das SIE und so toll, wir haben uns das SIE angeboten – aus Respekt vor einander – man kann trotzdem fröhlich miteinander umgehen, lachen, scherzen sich gegenseitig auf den Arm nehmen, aber das Sie soll bleiben – Gefällt mir !!!!

Man kann sich ja in Worten ausdrücken oder auch in Bildern – Jesus z.B. liebte es Geschichten zu erzählen, um dann auf den Punkt zu kommen – ich find sowieso, dass er ein ziemlich interessanter Mensch war, mal ganz abgesehen von der Kreuzigung oder dass er sich vom Himmel in eine Krippe in einem stinkenden stall begeben hat – nein ich finde seine Art mit Freunden umzugehen so cool – er weiß genau, dass einer von ihnen nichts Gutes im Schilde führt und er wäscht dessen Füße oder er sagt zu dem anderen„ “Du bist sehr impulsiv, aber pass auf Dich auf, das wird Dir noch zum Fallstrick und Du wirst unsere Freundschaft verraten!“ Der lacht und sagt “Niemals!“, aber als es dann passiert ist, schaut Jesus zu ihm rüber und die blicke des Freundes und sein Blick treffen sich – ein Blick der Freundschaft nicht besserwisserisch oder anklagend nein, in Freundschaft schaut er, denn “von Anbeginn der Zeit hat er seine Freund schon gekannt!“ Das finde ich so cool – egal was passiert, wie wir unseren Weg gehen Gott wird uns nicht anklagen, denn ER hat es schon gewusst und es wirft IHN nicht aus der Bahn und wenn wir dann zu IHM sehen, dann schaut er zurück und feuert uns an – “Steht‘ auf!! Lass Dich nicht unterkriegen!!! Ich bin DEIN Freund und niemals Dein Feind!!! Alles wird gut, bleib dran!“ Ja, aber Mari der Petrus hat doch geheult – klar hat er das, was würdest Du tun, wenn Du Deinem Freund etwas Böses tust und er es mitbekommt und Dich mit Freundschaft belohnt – also ich würde heulen, wie ein Schlosshund. Das wäre doch, ja was wäre das – mehr als nur ‘Freund‘schaft – also eher eine Mit‘Leiden’schaft und gibt es das im richtigen Leben auch? Selten, aber ich weiß, dass es das gibt, ich kenne da ein bis zwei Frauen, denen ich diese jesusmäßige Reaktion zutraue, die mich kennen und genau wissen, was da los war, als ich unFREUNDlich war, es fällt ihnen sicher nicht leicht, aber sie wissen, dass ich ‘eigentlich‘ anders bin – nur manchmal nicht die Kraft habe zu sein, was ich bin und dann schenken sie mir ihre Kraft – ganz jesusmäßig und ich schäme mich in Grund und Boden und sie halten das aus nehmen mich an die Hand und gehen weiter mit mir. Nun bin ich abgewichen ….

Also Jesus sprach in Bildern und ich habe welche gemalt …..die zeig ich Euch einfach mal

Sehnsucht

Hoffnung

Tanze – auch wenn das Leben gerade keine Musik spielt

Königskind

ERwartung

Mit dem Licht gehen

Shine

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Wenn ich siebzig bin ….

Wenn ich siebzig bin

sitze ich im Schaukelstuhl und stricke

mit Dir an meiner Seite – vielleicht liest Du ein Buch

ich hebe die Masche und meinen Blick zu Dir

und lächle

denn ich freue mich, dass Du da bist

lange habe ich auf Dich gewartet und nun

bist Du da – lächelst, weil Du weißt, dass mein Blick

auf Dir ruht

und mit ihm auch meine Gedanken

meine Sehnsüchte

jetzt kommen sie zur Ruhe – weil Du da bist

Danke, dass Du Dich mir gezeigt hast

dass Du mutig warst, an diesem einen Tag

in diesem Moment, dass Du diese Worte wähltest

es war der Beginn unserer Zeit

Du hast entschieden und seitdem lächle ich

 

und jetzt freue ich mich darauf – darauf, dass ich Dich kennen lernen darf –  bald

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Leben ist wie ein buntes T-Shirt

Züge fahren, auf die ich nicht springe
Lieder erklingen, die ich doch nicht singe
Chancen vorbei, die ich gern vergebe
so weiß ich, dass ich perfekt lebe

Ratschläge gibt es, die ich nur höre
Schwüre gesprochen, die ich niemals schwöre,
sehr laut versprochen niemals erfüllt
Bitterkeit, die mich anbrüllt

In Schubladen stecken, in die nicht zu mir passen,
Ideen gelebt, die mich nicht zulassen
Verdreht, verbogen und wieder zurück
alles gefunden, ganz ohne Glück

Die Satzstellung mit der ich ringe
Worte, die einfach nicht klingen
Formen, Farben und Geschichten,
lassen sich von mir nicht dichten

Wenn Du jetzt weißt, wie ich so bin
leg ich Dir was Neues hin
mein buntes Sein einfach nur Leben
mit Lebenshunger nach Sternen streben

Sie sagen, ich soll doch einfach mal chillen
wissen nichts von Gedanken, die mich grillen
sie machen mich einfach nur müde
weil sich die Wolken vor meine Freude schieben

Allein die Wahrheit macht mich frei
was Du jetzt denkst ist einerlei
es ist nun mal so wie es ist
von Kopf bis Fuß bin ich Christ

Weihnachten mein Fest der Liebe
mein Gott aus der Krippe ertrug bitt‘re Lüge
gekreuzigt – gestorben – auferstanden
doch die Welt hat’s nicht verstanden

Vergess‘ Konventionen leb‘ wie’s IHM gefällt
halt Jesus im Blick, denn ER ist ein Held
auch ER sprang nicht auf jeden Zug
was ER für m(D)ich tat, ist mehr als genug!!!

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Gestern

Seit Jahren kreuzen sich unregelmäßig meine Wege mit jemanden aus dem “Gestern“ – aus einer Zeit, an die ich freiwillig nicht zurückdenke, eine Zeit, die mich oft in Unruhe bringt, weil mein Gedächtnis das ein oder andere verbirgt – um mich zu schützen. Aber dieser Jemand – nennen wir ihn Udo tauchte das ein oder andere Mal auf, wenn ich zur Pause ins Betreibsrestaurant oder zu einerbesprechung ging, lief er mir über den Weg – anfangs unsicher lächelnd, aber dann irgendwann hatten wir beide verstanden, warum wir uns so bekannt vorkamen – wir grüßten uns dann immer, wenn sich unser Weg kreuzte. So ging das über Jahre … vor ein paar Wochen saß ich mit einer Kollegin im Betriebsrestaurant – als mich jemand anstupste, als ich aufsah, schaute ich in Udos freundliches Gesicht, ein unbeschreibliches Lächeln, vielleicht weil es so vertraut ist – „sag‘ mal“, begann er „sollten wir nicht mal zusammen essen gehen und über alte Zeiten reden“ …. “Klar, gerne können wir machen!“  rutschte es über meine Lippen, bevor mein Hirn sich einschaltete – aber dieses Lächeln hatte irgendwie gewonnen. Meine Kollegin grinste, “wer war das denn?“ lachte sie, als er weiterging. “Ach, ein alter Schulkollege!“ versuchte ich auszuweichen  – “Ihr habt jetzt ein Date!“ entgegnete sie . “Date? nein, der ist verheiratet!“ und das folgende “Na und!“ überging ich einfach!! Versandte die Einladung zum Mittag (ich war die Einzige, die die heutigen Nachnamen kannte)  und dachte nicht weiter drüber nach.

Gestern fand dieses Mittagessen statt und ich hatte es eigentlich ausgeblendet, mich also nicht irgendwie schick gemacht, oder so, sondern sah aus wie immer …. Eine Stunde vor der Verabredung rief er an, um nachzufragen, ob es klappt und die Zeit nach vorne zu schieben – ich grinste innerlich und tatsächlich, als ich Punktum am Treffpunkt erschien, stand er schon da und wartete .Wir begrüßten uns wie alte Freunde, nahmen uns kurz in den Arm und machten uns auf den Weg ins Betriebsrestaurant. Füllten unsere Ausweise mit Geld auf , um dann aus der eichhaltigen Auswahl der Speisen auszuwählen. Hinter der Kasse trafen wir uns, fanden sehr schnell einen Platz ,an dem wir unter den vielen Menschen doch irgendwie alleine waren.  Die ersten Worte  galten dem “Wann war das nochmal wie?“ und er bemerkte, dass ich irgendwann von der Bildfläche verschwunden war – bevor er sich überwinden konnte mich zu fragen, ob ich mit ihm gehen wolle ?  (Manchmal hätte ich gern so eine Selfiekamera, die  solche Momente aus der Perspektive des andere festhält.) Das hat er nicht gesagt, oder? Gleitet sein prüfender Blick gerade über meine unberingten Finger?  Natürlich hatte ich vorher nachgesehen, wie sein  “Status“ ist, als Mitarbeiterin in der Personalabteilung gibt es keine Geheimnisse. Dieses Schweigen füllte ich dann mit plappernden bildreichen Erzählungen aus dieser Zeit – ich sprach über mein Gestern, als sei es ein Kapitel eines  Romans, der mit mir nichts zu tun hatte und freute mich darüber, dass ich  schmerzfrei und mit einem Lächeln berichten konnte. So lustig, wie er auf das blaue Auge aus der ersten Schulstunde  der neuen Schule reagierte – ich musste die Schule verlassen, beichtete ich ihm mit einem kecken Grinsen. Als er entgegnete, dass er das nicht fassen konnte, weil ich doch immer so freundlich, lieb und brav gewesen sei, dachte ich wie cool – mal von einem „fremden“ Menschen zu hören, wie ich eigentlich  in meiner Seelenuntergangszeit von nicht betroffenen Menschen gesehen wurde – alles was er überm ich sagte, sind Worte, die ich in der Bibel aus der Sicht Gottes über mich lese – aber er ein lebendiger Mensch bestätigte diese Aussagen. Ich war baff – so liebevoll hatte noch niemand mit mir überm eine Kindheit gesprochen. als ich meinen Bericht in kurzen Worten bis zum heute beendet hatte und ich nach seinem Werdegang fragte, sagte er, dass er gar nicht aufhören kann mir zuzuhören. Wie freundlich dieses Gestern doch war, es lud mich zu einem Kaffee ein, als es am Tisch enger wurde, weil mittlerweile noch mehr Mitarbeiter in das Betriebsrestaurant strömten und wir unsere Privatsphäre nicht mit anderen teilen wollten . Während die Barista den Kaffee zelebrierte schaute er mehrmals unruhig nach einem Platz, der gemütlich und ungestört sein sollte. Er hatte Fragen, die nicht von Fremden gehört werden sollte- er gab antworten, die ich nicht erwartet hätte – auch seine Kindheit war von Scham und Frust geprägt. jetzt wohlverdienend im Rückblick gesehen – eine Kindheit aus der er das Beste gemacht hatte – mit aller Kraft und allem Verstand. ein kleiner Spaziergang folgte – die Sonne verschwand und ein Platzregen führte dazu, dass er mich kurzerhand unter seine Fittiche nahm – also mit unter deiner Regenjacke verbarg – bis wir am Unterstand ankamen – erst das fiel mir auf, dass er im Gegensatz zu anderen Menschen, die größer sind als ich, sein Schrittmaß auf meines reduziert – er wich nicht von meiner Seite. Im Unterstand erzählte er dann, dass er 33 Jahre verheiratet ist und all seine Freunde nicht getrennt oder geschieden seien – er lebt in einer heilen Welt, darüber konnte ich mich herzlich freuen. Irgendwie konnte ich den Beschützerinstinkt spüren, den meine Geschichte in ihm weckte – ein angenehmes Gefühl – ein Gefühl von Geborgenheit – vertraut darauf wartend dass der Gewitterregen sich legte. Und tatsächlich, obwohl ich morgens noch mit dem Brustton der Überzeugung behauptete niemals die Treppen hier zu gehen, stieg ich drei Etagen neben ihm her hoffend, dass er meine Atemlosigkeit nicht mitbekam und die vierte Etage  erklomm ich auch begleitet von seinem Blick. Gerne würde ich das wiederholen, sagte ich auf seine Frage und nun sitz ich hier und lächle, warte darauf, dass eine Einladung kommt, damit ich das abscheuliche Gestern durch die Augen eines vertrauten Menschen sehen kann und Frieden schließe.

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Plausch aus dem Nähkästchen: „Menschen, die Liebe nicht gewohnt sind …..“

Für Menschen, die Liebe nicht gewohnt sind …..ist es unmöglich wahre Liebe auszuhalten.

Neulich erst hatte ich eine Unterhaltung mit jemandem, der nicht verstand warum ein anderer Mensch so ablehnend auf seine Liebe reagierte. Es ging hier nicht um Beziehungsprobleme im Sinne von “ich lieb sie, sie liebt mich nicht“, sondern darum, dass einem Menschen aufrichtige Liebe entgegengebracht wurde und diese “scheinbar“ mit Füssen getreten wurde. Kann man das verstehen? “Wir tun alles für diese Person, damit sie sich geliebt und willkommen geheißen fühlt und trotzdem macht sie dieses und jenes!!! Nein, das können wir so nicht länger dulden!“

Sofort wurde ich an eine Begebenheit in meiner “Liebeskarriere“ erinnert – ich habe eine ganz besondere Freundin mit einer sehr großen Familie – sie hat 3 Schwestern und die sind alle verheiratet und haben mindestens 2 Kinder. Die Eltern meiner Freundin sind auch Geschwisterkinder so dass eine Familienfeier sehr schnell ausarten kann. Vor einigen Jahren wurde ich zur Goldhochzeit eingeladen – ein großes Event – im Voraus ging es um Präsentationen, Sketchen und all diese Dinge, die für solch einen Tag von einer Familie vorbereitet wurden. Der Tag kam unaufhaltsam auf mich zu und ich quälte mich zu der Veranstaltung, die mit einem Festgottesdienst begann. Alle waren so liebevoll zu mir und untereinander, dass es wie im Paradies vor dem Sündenfall zuging – keine schlechtes Wort alles fröhlich und voller Freude über den Anlass. Man umarmte sich bei der Begrüßung und schenkte einander freundlich warme Worte – erkundigte sich wie es dem anderen ging und setzte sich in die Reihen, um den Gottesdienst zu genießen – bis zu diesem Zeitpunkt war ich voll in Beschäftigung und nun saß ich arbeitslos staunend da – Familie von außen betrachtend und mit jeder Schönheit die sich ereignete, stieg in mir die Kälte des Grabes der Ablehnung auf – ich war so froh über diese Familie, aber in mir tobte dieser Kampf. Dieses Gefühl lässt sich nicht beschreiben, dafür hat noch keiner Worte erfunden, selbst Bilder malen kann man nicht, denn es ist das furchtbarste, das einem Menschen widerfahren kann. Diese Gefühl ist schlimmer als missbraucht oder verachtet zu werden, du stehst im warmen Sommerwind und mit jeden Luftzug klatscht Dir ein eiskalter Lappen vor den Bug und zerschneidet all die Reißleinen, die Du bisher als Halt hattest, es zieht Dir die Socken aus. Du verlierst den Boden und die Speere der Tigerfalle durchstoßen Deine ungeschützten Füße – in Dir zieht sich alles zusammen, Dein Herz wird mit einem Stahlhammer beschlagen da ist sie – die Liebe, für die Du nie als würdig erachtet wurdest – die Liebe, die sie sich untereinander kostenlos verschenken, die Du Jahrzehnte lang nicht gekannt hast – jetzt steht sie vor Dir lächelt Dich an und strahlt in allen Farben des Himmels und der Erde – sie blendet so sehr wie der Sonnenstrahl am Tunnelausgang – Du kneifst die Augen zusammen und fährst fast blind weiter – wie gelähmt saß ich auf dem Stuhl und nach dem Gottesdienst fuhr ich nach Hause – obwohl ich wusste, dass das flasch war und was ich verpasste vom Essen bis hin zur Gemeinschaft – ich konnte die Liebe nicht ertragen.
Da ich das Glück besitze eine ganz besondere Freundin zu haben, die mich schätzt und ja ich würde auch sagen liebt, konnte ich das allererste Mal darüber reden – ein paar Tage später nachdem sich die Anklage in mir legte, die mir vorwarf undankbar zu sein und mich als Feierspoiler an die Wand stellte. Die Nachrichten, wo ich denn sei, blieben unbeantwortet – bis das Telfon schrill meinen Namen rief und nicht verstummte, bis ich abhob und sie sich mit ihrer warm klingenden Stimme nach meinem Wohlergehen erkundigte. Sie ahnte, dass irgendwas nicht in Ordnung war, denn so kennt man mich nicht – wortlos, karg und kalt. “Ich konnte es nicht ertragen!“ presste ich hervor, “ich konnte eure Liebe füreinander nicht ertragen!!“ Als ich das aussprach zitterte ich vor Angst – darf man das sagen? Darf man sagen ich kanne snicht ertragen, ohne diese kostbare Freundschaft zu verlieren? Mir war kalt, obwohl ich einen warmen Pulli trug und die Heizung bis zum Anschlag aufgedreht war. Die Kälte, die um mein Herz jahrelang gelegt wurde verschlang jeden anderen Sinn, selbst die Sprache wich und das Schmelzwasser floss durch mein Gesicht – still wartend auf das was kam – langsam hob ich mein Schutzschild in Erwartung eines erneuten Hiebes – aber sie war ruhig und warm und hielt mich einfach aus. Heute Jahre später weiß ich, dass das der erste heilsame Schritt war!!!

Ein banaler Vergleich, aber vielleicht hilft es Dir, wenn Du die Packung gefrorenen Spinat in den bereits erhitzten Kochtopf schmeißt, kommt auch nix bei rum, außer Angebranntes.

So ist das mit der Liebe auch, wenn Du jemanden liebst, der erfroren ist, passt auf, dass Du ihn nicht verbrennst.

Meine Geschichte hat ein Happyend, denn das hat sich in dieser Familie wie ein Lauffeuer verbreitet. Sie wussten ab sofort, ich bin tiefgefrorener Spinat (haben mir das aber nicht gesagt) und begannen mit vereinten Kräften, mich langsam aufzutauen – sie beteten für mich, luden mich immer wieder ein, reagierten aber nicht enttäuscht, wenn ich nicht kam oder nur kurz blieb oder wenn ich da war und mich für (immer kürzer werdende) Zeiträume zurückzog, um Luft zu holen, war das für alle okay – sie wussten sie machen nichts falsch und ich durfte sein wie ich war – Familie eben – so wie es sein soll – so boten mir sogar Gelegenheiten einen guten Rückzugsort zu finden, ohne gleich weglaufen zu müssen. Mit der Zeit konnte ich die ein oder andere Wunde aufdecken und von ihnen betrachten lassen. Vor kurzem gab es wieder ein Fest und ich war dabei die ganze Zeit und als es wehtat, hatte ich die Kraft es auszuhalten und alles nur weil meine ganz besondere Freundin nicht aufgeben hat sie lehrte mich was Liebe bedeutet und wie schön sie ist. Mein Leben ist zwar immer noch nicht so wie es sein sollte, aber ich habe nun gelernt was Familie bedeutet und schöne Momente erlebt – an starken Tagen kann ich ganz normal sein und an schwachen, darf ich schwach sein – ich darf mir selbst die Erlaubnis dazu geben. Menschen, denen etwas an mir liegt und die ich schätze, wissen, dass es manchmal schwerer ist mit mir befreundet zu sein und trotzdem bleiben sie dran. Mein Coach würde mir jetzt etwas vom Mandelgedächtnis erzählen, gespeicherte Erfahrungen mit Positivem überdecken und so – ich weiß dass ich an einen Gott glaube, der Wunder tut, sei es das Wunder meiner Heilung oder das Wunder dieser besonderen Freundin mit Familie. Er tut Wunder und ich ätze und liebe die wenigen Freundinnen, die mein inneres kennen und trotzdem seit Jahren dran bleiben.

Danke an g.S. und Miss B!!!

 

 

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Was hat der Hase mit Ostern zu tun?

Meine christlichen Freunde und Bekannten reagieren sofort mit hochgezogener Braue, einem wohl untertonten “Nichts!!!“ und sehen mich (wahrscheinlich) strafend an – Mari wie kannst du nur so eine blöde Frage stellen? Und bisher bin ich auch immer eingeknickt, für uns, die wir uns Christen nennen, ist der Hase schon fast ein Abbild des Feindes … des Antichristen – ja liebe Welt so starr und stur können wir sein. Schließlich ist Jesus ans Kreuz gegangen und hat Sein Leben für uns mickrige Gestalten gegeben, obwohl er wusste, dass wir es nicht einen Pfennig wert wären – nicht einen Pfenning? Stimmt für Gott waren wir es Seinen Sohn wert und für Jesus Sein Leben – welche eine Gnade …..

Aber wenn ich ein Kindergartenkind fragen würde (eines das DIE Antwort nicht kennt, wie vor ein paar Jahren am Rhein, als wir Kinder kurz vor Pfingsten, nach Weihnachten fragten und “Geschenke“ als Antwort erwarteten und diese drei Kinder wie aus einem Mund überraschend “Jesus“ antworteten, also ich kann ja schon blöd gucken, aber das war HERRlich) also was wenn ich ein Kind frage und es erzählt mir mit strahlenden Augen, dass sie am Sonntag Eier suchen, statt in die Kirche zu gehen – oder vielleicht sogar direkt im Anschluss an den Gottesdienst, wenn es erzählt, dass es nicht nur gefärbte Eier finden wird, sondern auch Schokolade und vielleicht sogar ein Geschenk. Was, wenn es mir erzählt – wie schön es ist, als Familie um den Tisch herum zu sitzen, Eier auszublasen – sich kaputt zu lachen, weil es rote Gesichter vor Anstrengung gibt und sie dann gemeinsam diese Eier färben oder bemalen und Mutti gibt sie dann dem hasen, der sie an einen Strauch hängt – und immer wenn es am Osterstrauch vorbei geht, sieht es genau diese Erinnerungen. Die Mutter steht lächelnd daneben, weil sie genau diesen Moment in ihrem Herzen trägt, weil sie weiß, dass es nicht mehr viele der dieser Momente geben wird.


“Lasset uns werden, wie die Kinder!“ sagte der einmal, dessen Auferstehung wir feiern – sollen wir (Christen) jetzt alle Eier färben oder künstlerisch gestalten?

“Nö!“                                                                 ABER

Wie sollten nicht vergessen, welch eine Gnade uns zuteilwurde – dass ER ans Kreuz gegangen ist für meine Schuld, dass er auferstanden ist und uns die Freude geschenkt hat ohne Druck leben zu können, ohne Ablassbriefe und beschwerliche Gänge nach XY ohne Opfer oder was wir sonst alles hätten tun müssen, um frei zu werden. und immer wenn ich einen Hasen verschenke – einen ganz kleinen – an (für mich) fremde Menschen – Werksschützer und Empfangsleute oder an die Dame an der Kasse – wenn immer ich diese 10 gr Schokolade verschenke (also an des Hasen Stelle trete), entdecke ich die Freude in den Gesichtern, die Freude über ein Geschenk – dieselbe Freude, die wir über das Geschenk der Gnade haben.


Also was hat der Hase mit Ostern zu tun?
Lassrt uns Ostern feiern und hoffen, dass alle durch unsere unbändige Freude erkennen, welch tiefe Bedeutung das Osterfest hat …..

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ups – vergessen zu beten

Es gibt da etwas, was ich gerne noch in meinem Leben sehen würde – also betete ich jeden Morgen dafür – ein Zeit lang – dann kamen andere Prioritäten und ich “vergaß“ dafür zu beten, wenn es mir einfiel, holte ich es nach ….. irgendwie hinterhergeschoben, mit ups – vergessen zu beten, aber das lieber Gott wäre schon cool, wenn …. Gerade eben hatte ich eine Unterhaltung mit mir selber oder mit meiner Seele oder mit welchem Ich von mir auch immer, in der ich gefragt wurde “Sag‘ mal Mari, ist DIR DAS nicht mehr so wichtig?  Warum hörst Du auf zu fasten und warum vergisst Du dafür zu beten?“ Schwupp war das schlechte Gewissen aufgewacht und frohlockte: “NäneNäneNäna Mari ist zu nachlässig – jetzt bekommt’s siehis nihicht !!!“ “Aber ist Gott nicht Liebe? Ist Gott nicht der, der mein Herz kennt?“ “Und kann es nicht sein, dass mein Gebet schon längst erhört wurde und ich IHN nur noch langweile?“

Also liebes schlechte Gewissen leg dich wieder, die Aufregung ist völlig umsonst – denn das  will ich Dir sagen – und merke es Dir für die Ewigkeit!

  1. Gott sieht mein Herz und kennt meinen Herzenswunsch
  2. Ich muss Gott nicht immer mit demselben Anliegen nerven
  3. Mein Fasten ist kein Geld dass ich in einen Automaten schmeiße, um Gebetserhörung zu bekommen
  4. Und wenn es nicht passiert, dann war es nicht Gottes Wille und gut für mich, dass es nicht passiert ist.
  5. Gott ist nicht der “einarmige Bandit“ an dem ich lang genug speilen muss, bis der Jackpot kommt

Also lieber Leser, liebe Leserin – sei gewiss, wenn Du Dein Leben in Gottes Hände legst, passiert alles was für Dich gut ist (auch wenn wir es manchmal nicht verstehen) Ja – Gebet ist gut, denn das hilft uns – Gott weiß schon, bevor Du betest, was Dir am Herzen liegt – auch wenn die ein oder andere Geschichte der Bibel durch gebet verändert wurde, musst Du dich nicht unterkriegen lassen. Wenn es so sehr auf Deinem Herzen brennt, dann vergisst Du es nicht und betest es durch – aber manchmal genügt es auch Gott anzuvertrauen, was Du “gerne“ hättest und Gott die Chance zu geben Dich zu überraschen – wie oft habe ich schon erlebt, dass eine Herzenswunsch erfüllt wurde, als ich ihn beiseitegelegt (vergessen) hatte und mich auf die nächsten Prioritäten fokussiert habe.

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