Weichei oder zu heiß gekocht – Kelle teilt aus ….

Da sitzen sie alle und klatschen, es sind dieselben, die auf den Frauentagen behaupten Männer könnten niemals ohne sie – Adam und seine Rippe eben … Eine biblische Auslegung folgt zumeist, „was Gehilfin wirklich bedeutet“ Eigentlich ist die Frau die Krone der Schöpfung und so ….. bla bla bla.
Diese Frauen hören nun 15 Jahre später ein Plädoyer FÜR die Männer umnd klatschen Beifall. Die Referentin versteht gut, dass Männer es nicht lustig finden, wenn sie von betrunkenen Frauen überfallen werden. Andersherum gehen die Frauen auf die Barrikaden.  Was sie sagt, ist, was ICH denke – lange schon, eigentlich bei jedem Frauenevent – mittlerweile gehe ich nicht mehr hin, ich finde die albern.
Frauen – weiblichen Geschlechtes, benehmen sich alle gleich, bei den heiligen Veranstaltungen genauso wie auf den Karnevalsfrauensitzungen (Damensitzung – wo sind sie nur die Damen?) beim Thema Mann werden sie zum Tier (heilige Katzen, unheilige Vamps)
aber wenn ich in diesem Zusammenhang an die Rippengeschichte denke, erkenne ich den Sinn vom „Tier im Mann“ das war dann wohl die Frau – kein Wunder, dass ihm die Rippe genommen wurde.
Zurück zu Frau Kelle – Birgit Kelle (freie Journalistin und Buchautorin, vier Kinder und ein Mann) die, die von außen betrachtete Abhängigkeit nicht als solche sieht und ein fettes Plädoyer pro Familie hält. Förderung für Alleinerziehende nicht nötig, die sind „sowieso alle arbeitslos“ ….  –  als „Witwe mit drei Kindern“ – sich am Mikro outet – sie wolle keine Randgruppe sein, gesteht Frau Kelle ihr dann doch einen Ausnahmestatus zu …. Dem Drang mich auch zu outen – seit den 90gern alleinerziehend – immer Vollzeit berufstätig … widerstehe ich – ich hatte ja Dienst an der Türe und habe sie schon irritiert, als ich sie fast den Saal nicht betreten ließ – sie hatte keine Eintrittskarte, ihre männliche Begleitung behauptete, sie sei die Referentin – kann ja jeder sagen, dachte ich – aber der Hauptsecuritymann nickte und so ließ ich sie passieren – ohne Ausweis und Karte.
War kein freundliches Lächeln, das sie mir entgegenbrachte – dabei hätte sie doch froh sein können – spätestens jetzt, hätte es ihr bewusst werden müssen, dass hier nur Leute reinkommen, die auch hierhin gehören – aber lächeln war nicht drin – vielleicht weil ich sie nicht (er)kannte – sie weiß ja nicht, dass ich grundsätzlich solche Leute nicht kenne (der vielzitierte Buzzer wäre hier  gut gewesen….) – ich bewege mich nicht in der „Szene“ -mir ist egal, wer wer ist – wichtig ist wofür die Person steht, aber das soll nicht mein Punkt hier sein.
Sie sagt „Dann mach doch mal die Bluse zu!“ und schreibt ein Buch mit diesem Titel. Im Hinblick auf das in Unterwäsche posierende Modell, das kein Sexsymbol sein will – verstehe ich diese Aussage gut – unterstreiche sie gern – aber es gibt andere Situationen, in denen ich den Männern nicht das Recht gebe, Grenzen zu überschreiten – Frauen aber auch nicht. Gleichberechtigung bedeutet für mich die Berechtigung gleichermaßen auszuleben, einzuhalten. Anstand und Würde für das Gegenüber egal ob Frau gegenüber dem Mann oder Mann gegenüber der Frau – eine Frau sollte sich nicht wundern, wenn ein Mann ihr ins Dekoltee starrt, wenn sie ein Dirndl trägt – zum Einen lädt ein Dirndl dazu ein, es wurde auch dafür erfunden und frau muss sich nicht wundern, wenn Mann dieser Einladung folgt.

Die Feministinnen (vorwiegend alle lesbisch) würden auf der einen Seite des Pferdes runterfallen- was sie verlangen, sei nicht was Frau Kelle möchte, ok, da stimme ich zu, aber gemischte Gefühle habe ich dabei, das „über einen Kamm scheren“ stört mich.
Sie stört es auch, das mit dem Kamm, sagt sie, aber nur bei den Feministinnen.
Bitte nicht falsch verstehen – die Aussagen von Frau Kelle sind grundsätzlich gut und richtig. Das mit dem Gender und der Frauenquote ( die ich sehr peinlich finde ) hat sie gut erklärt. Auch sonst, das wie es überhaupt dazu kam, welche Maßnahmen „wir“ dagegen unternehmen können und so, das war richtig gut und sehr interessant. Okay kein Geschlecht zu haben ist Menschenunwürdig finde ich – es sollte ins Grundgesetz geschrieben werden, des Menschen Würde ist ein Geschlecht. Ja, es gibt Menschen, die sich nicht wohl fühlen in ihrem biologischen -Geschlecht – aber deshalb kein Geschlecht zu haben – nein das macht es nicht besser – das wäre genauso wie keinen Namen haben. Das mit dem Gender ist als völliger Blödsinn (meine ganz persönliche Meinung!) Diversity ist auch etwas was ich nicht erzwungen sehen möchte – Diversity ist gut, wenn es sich natürlich ergibt – aber aufgrund von Quoten Diversity umzusetzen ergibt keinen Sinn. Wenn ich höre warum das jetzt in Deutschland gelandet ist, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Ich hoffe, dass es sich auch wieder auswächst – so wie in Norwegen ….. ist bereits zuviel Geld dafür ausgegeben worden – das könnte man doch in die Alleinerziehenden investieren …. zum Beispiel ….oder in KiTas – oder so ….

Mein persönliches Fazit: Sorge in Deinem Umkreis dafür, dass Deine Meinung gehört wird z.B. auf Elternabenden wenn über den Biologieunterricht diskutiert wird und sonstigen Events – ermahne als Frau ruhig  mal eine Frau, wenn der Ausschnitt zu tief ist – oder als Mann einen Mann, wenn in einer Schlange nicht genügend Abstand gehalten wird. Das ist nicht einfach „die oder der schon wieder!“ Ist nicht leicht zu ertragen, aber wenn Du lebst, was Du sagst, bist Du safe. Referentinnen von Frauentagen haben schon öfters Post von mir bekommen, in der ich mich klar positioniert habe – als zweifach verlassene Frau, Position für den Mann und die Ehe einzunehmen scheint dann doch zu beeindrucken …. und genau das ist es: Nerve nicht um des Nervens willen, sondern achte darauf WER sagt hier WEM was? Grundsätzlich solltest Du Deine eigene Schuld Dir selber (ein)gestehen – prüfe was Du zu der Situation beigetragen hast – aber weise auch in die Schranken, wenn es nötig ist. Vorsicht allerdings vor dem Schneeballeffekt – werfe nicht den ersten Stein – sage in Liebe und der Hoffnung auf Veränderung „wo der Hammer hängt!“ Schweigen ist in diesem Fall nicht Gold.
Veränderung ist wie eine Katze – sie schleicht auf sanften, leisen Pfoten daher – aber wenn sie ihren Platz erobert hat, dann breitet sie sich aus. 

Schade, dass die Männer am Schluss vorschlugen auf’s Damenklo zu gehen oder auf dem Frauenparkplatz zu parken, weil sie ihr Geschlecht ja nicht kannten, sie wollen wohl weder die Geschichte mit der Rippe noch Frau Kelle verstehen  …. sie hätten zu einem Musikbeitrag gehen sollen – es gab genug im Angebot.

Heute mache ich mal eine Buchempfehlung – ist sicher gut, sie mal zu lesen und drüber nachzudenken

Text zum Buch 

Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn

Als der „Fall Brüderle“ in ganz Deutschland zu einer Sexismus-Debatte führte, ergriff die Journalistin Birgit Kelle das Wort. Ihr provokanter Artikel „Dann mach doch die Bluse zu“ im Magazin „The European“ löste eine Welle von Zustimmung aber auch eine öffentliche Kontroverse aus. In ihrem Buch nimmt Birgit Kelle ebenfalls kein Blatt vor den Mund, denn sie ist es leid, ihr Leben als Frau und Mutter ständig rechtfertigen zu müssen. Dabei kratzt die Sexismus-Debatte ihrer Meinung nach nur an der Oberfläche des eigentlichen Problems: Männer und Frauen reden immer noch aneinander vorbei. Und nicht einmal die Frauen sind sich einig. Der Alt-Feminismus à la Schwarzer brachte zwar Rechtsgleichheit, hat aber einer modernen Frauengeneration nichts mehr zu sagen. Mehr noch: Er versucht, sie zu bevormunden. Und der Versuch, mit Gender Mainstreaming die Unterschiede zwischen Männern und Frauen aufzuheben, hat mehr Verwirrung als Erfolge gebracht. Es ist Zeit gegen diesen Gleichheitswahn aufzustehen. Männer und Frauen sind unterschiedlich – und das ist auch gut so!Text zu

Text zum Buch 

 GenderGaga: Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will.

GenderGaga: Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will.
Heute schon über Ihr Geschlecht nachgedacht? Gender Mainstreaming – die Vielfalt der Geschlechter – ist überall und in aller Munde. 20 Jahre lang hat sich diese absurde Ideologie unbeobachtet durch alle Hierarchieebenen gearbeitet – und jetzt haben wir den Salat. Gleichstellungsbeauftragte, Kirchen, Unternehmen, Ämter – alle haben sich des Themas angenommen. Wir gendern jetzt Spielplätze, Ampeln, Toiletten, Studiengänge, die deutsche Sprache und sogar die Bibel. So langsam schwant immer mehr Bürgern, dass dies alles von zweifelhaftem Sinn und Nutzen ist, dafür aber zielsicher Steuergelder vernichtet. Aber es gibt auch positive Aspekte: Selten hatte eine Ideologie mit Weltverbesserungsanspruch einen derart großen Unterhaltungsfaktor. Und deswegen hat Gender Mainstreaming es verdient, als das betrachtet zu werden, was es ist: eine große Satireshow. Bühne frei!

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Über maripoet

I follow the carpenter und lächle, wenn was schief geht - schließlich ist es ja schon passiert und nicht mehr zu ändern ... Es gibt so vieles bemerkenswertes, das wirklich Wert ist bemerkt zu werden und so schreibe ich mir von der Seele was auf ihr liegt, so wird sie leichter und ihr habt was zum grinsen oder denken - an sehr guten Tagen beides :-)
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